Donnerstag, 25.10.2007
 
 
Die Steinböcke kehren zurück
 

Der Bestand an Steinböcken in der Judäischen Wüste und am Toten Meer hat sich in diesem Jahr drastisch erhöht. So hat eine Zählung der Israel Nature and Parks Authority ergeben, dass sich die Zahl der Steinböcke in dieser Saison auf etwa 223 beläuft. Im Vorjahr wurden lediglich 180 gezählt.

Die Untersuchung wurde in den Kernwohngebieten der Steinböcke am Toten Meer zwischen dem Naturschutzgebiet Einot Zukim und Ein Salvadora durchgeführt. Dabei sahen die beobachteten Tiere gesund und kräftig aus. Möglicherweise lässt sich der Anstieg zu einem kleinen Teil aus der Wanderungsbewegung vom Hochland der Wüste zu den leichter zugänglichen Wasserquellen in dieser Region erklären.

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1 € - 5.7424 NIS (+0.145%)
1 CHF- 3.4389 NIS (+0.198%)
1 £ - 8.2253 NIS (-0.378%)
1 $ - 4.0060 NIS (-0.596%)

(Bank of Israel, 25.10.07)



Weitere Abkühlung.

Jerusalem: 16-25°C
Tel Aviv: 20-27°C
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Israel und Mexiko erneuern Freihandels-Abkommen


Israels Minister für Industrie, Handel und Arbeit Eli Yishai und Mexikos Wirtschaftsminister Eduardo Sojo Garza-Aldape haben ein Memorandum unterzeichnet, dass die Ergänzung des Freihandelsabkommens zwischen beiden Staaten bestätigt.

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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Israel und Mexiko erneuern Freihandels-Abkommen

Israels Minister für Industrie, Handel und Arbeit Eli Yishai und Mexikos Wirtschaftsminister Eduardo Sojo Garza-Aldape haben ein Memorandum unterzeichnet, dass die Ergänzung des Freihandelsabkommens zwischen beiden Staaten bestätigt.

Die Ergänzung zielt auf ein Problem ab, dem viele Unternehmen begegnet sind, wenn sie Güter aus Israel oder Mexiko über ein Drittland – wie etwa die USA - überführen wollten. Bisher mussten bei einem solchen Transit u.a. Zölle gezahlt werden, da das Freihandelsabkommen den Direkttransport von Gütern als Bedingung der Zollfreiheit festgeschrieben hatte. Nun kann Ware aus Israel oder Mexiko auch kurzzeitig in einem Drittland gelagert werden, ohne dass dadurch die Zollfreiheit beeinträchtigt werden würde.

(Globes, 24.10.07)

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Die Steinböcke kehren zurück

Der Bestand an Steinböcken in der Judäischen Wüste und am Toten Meer hat sich in diesem Jahr drastisch erhöht. So hat eine Zählung der Israel Nature and Parks Authority ergeben, dass sich die Zahl der Steinböcke in dieser Saison auf etwa 223 beläuft. Im Vorjahr wurden lediglich 180 gezählt.

Die Untersuchung wurde in den Kernwohngebieten der Steinböcke am Toten Meer zwischen dem Naturschutzgebiet Einot Zukim und Ein Salvadora durchgeführt. Dabei sahen die beobachteten Tiere gesund und kräftig aus. Möglicherweise lässt sich der Anstieg zu einem kleinen Teil aus der Wanderungsbewegung vom Hochland der Wüste zu den leichter zugänglichen Wasserquellen in dieser Region erklären.

Amos Sabach, der zuständige Biologe für den Bezirk Judäa und Samaria, weist darauf hin, dass einer der Gründe für die jährliche Bestandsaufnahme der Steinböcke die Wilderei sei. Die Jagd auf die Tiere war früher weit verbreitet, bis sie in den fünfziger Jahren unter Artenschutz gestellt wurden.

Alles in allem resümiert Sabach: „Die Angaben bestärken uns darin, die Aktivitäten der letzten Jahre zum Schutz der Reinheit von Trinkwasserquellen für die Steinbockpopulation und die Wildtiere in der Gegen insgesamt wie die Errichtung von Trögen zur Speicherung von Quellwasser und die Kontrolle der Wasserqualität in den Wadis sowie die Bekämpfung der Wilderei fortzusetzen.“

(Walla, 21.10.07)

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Olmert will an Rabins Erbe anknüpfen

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich auf das politische Erbe Yitzhak Rabins eingeschworen. In seinem Beitrag zur Sondersitzung der Knesset anlässlich des 12. Jahrestages der Ermordung des früheren Ministerpräsidenten und Verteidigungsministers räumte er dabei anfangs an: „Ich habe seine Entscheidungen damals nicht unterstützt – ich habe gegen sie gestimmt, in eben diesem Saal. Ich dachte anders, aber ich habe seinen Mut bewundert“.

Die „Sicherheitsphilosophie“ Rabins ist für Olmert noch heute gültig: „Es ist eine einfache Philosophie: Um zu einer angemessenen Lösung des Konflikts zwischen uns und unseren Nachbarn zu kommen, muss Israel mit seinen Partnern aus einer Position der Stärke heraus verhandeln. Um die Feinde vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch zu bringen, müssen wir eine große Armee zur Abschreckung haben. Frieden wird, sofern er erreicht wird, zumindest in der Anfangszeit ein bewaffneter Frieden sein – und dafür muss die Stärke von ZAHAL aufrechterhalten werden. Wenn wir ein unvermeidliches Risiko eingehen müssen, werden wir es so weit wie möglich minimieren.“

Hinsichtlich der gegenwärtigen Lage schlug Olmert einen Bogen von den Osloer Verträgen zu dem herannahenden Nahostgipfel in Annapolis: „Ich weiß nicht, ob die Zeit reif ist für Frieden, aber ich weiß, dass es als Ministerpräsident meine Pflicht ist, alles dafür zu tun, dass dieser Moment erreicht oder zumindest näher gebracht wird, so wie Yitzhak Rabin es geglaubt und ersehnt hat. Darum werden wir dort sein, in Annapolis. Wir werden wachsam, besonnen und vorsichtig sein – aber bereit für jede Chance auf Beratungen zwischen uns und den Palästinensern.“

Die vollständige Rede Olmerts findet sich in englischer Sprache unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+l
eaders/2007/Address+PM+Olmert+Special+Knesset+Session+12th+anniversary+of+
murder+of+Yitzhak+Rabin+24-Oct-2007.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 24.10.07)

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UNESCO verabschiedet Resolution zum Holocaust-Gedenken

Die Generalkonferenz der UNESCO hat vorgestern (23.10) einstimmig eine historische Resolution verabschiedet, die zur Förderung eines Holocaust-Bewusstseins durch Erziehung und zum Kampf gegen alle Formen von Holocaust-Leugnung aufruft.

Die Resolution war vom israelischen Außenministerium entworfen und einer Gruppe von Staaten - neben Israel die USA, Russland, Australien und Kanada - vorgeschlagen und weiteren 72 Staaten mitgetragen worden. Sie ermöglicht es der UNESCO, neben dem vom UN-Sekretariat in New York entwickelten Programm für Holocaust-Bewusstsein ein eigenes Erziehungsprogramm zu planen und zu verbreiten.

Israels stellvertretende Ministerpräsidentin und Außenministerin Tzipi Livni begrüßte diesen wichtigen Fortschritt innerhalb von Israels diesbezüglichen Bemühungen: „Die UNESCO-Resolution ist von höchster politischer und moralischer Bedeutung, insofern sie die moralische Verpflichtung der Staaten der Welt schärft, auf der Erinnerung an den Holocaust zu beharren und seine Leugnung zu bekämpfen. Dies ist unsere historische Pflicht gegenüber den Opfern und Überlebenden des Holocaust, und wird als klare Warnung für jede Gesellschaft dienen, das Versprechen „Nie wieder“ einzulösen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 24.10.07)

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UN-Bericht warnt vor erstarkter Hisbollah

Die Hisbollah hat ihr militärisches Potential ein Jahr nach dem zweiten Libanonkrieg wiederhergestellt und sogar noch erhöht. Dies geht aus einem Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hervor, der zurzeit dem UN-Sicherheitsrat vorliegt.

Der Bericht bezeichnet seine Befunde als „höchst besorgniserregend“. Sie stünden in krassem Widerspruch zu den Waffenstillstands-Auflagen der Resolution 1559. Demnach sollte die Hisbollah entwaffnet und in eine politische Partei umgewandelt werden. Ban Ki-moon appelliert nun an alle relevanten Parteien in der Region, vor allem Syrien und den Iran, bei der Durchsetzung der Resolution zu kooperieren.

(Ha’aretz, 25.10.07)

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Terror im Westjordanland - Raketen in Südisrael

Ein israelischer Soldat erlitt gestern schwere Verletzungen, als palästinensische Terroristen einen Drive-by-Shooting-Anschlag an einer Straßenkreuzung nahe der Siedlung Ariel ausführten. Zwei Frauen, die neben dem Soldaten standen, mussten wegen Schocks behandelt werden.

Die Attentäter setzten ihre Fahrt im Anschluss noch einige Kilometer fort, wobei sie auf vorüberfahrende Autos schossen und einen Zivilisten leicht verletzten. Dann verließen sie das gestohlene Tatfahrzeug und setzten es in Brand (Foto).

Eine bisher unbekannte Gruppierung innerhalb der Fatah hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

(Ha’aretz, 25.10.07)

Unterdes hat der Raketenbeschuss auf Gemeinden im westlichen Negev nicht an Intensität nachgelassen. Während palästinensische Terroristen des Islamischen Jihad gestern vier Kassam-Rakten aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf die südisraelische Kleinstadt und ihre Umgebung abgefeuert haben, landeten auch heute bereits wieder drei Raketen. Personen- oder Sachschaden entstand dabei nicht.

(Yedioth Ahronot, 24./25.10.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 470 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 470 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 487 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Am 30.10.2007 findet ein internationaler Solidaritätstag für die Befreiung der  Soldaten statt. Weitere Auskünfte unter http://www.bringthemback.net/

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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