Mittwoch, 08.12.2010
 
 
Israel bewilligt mehr Exporte aus dem Gaza-Streifen
 

Foto: Reuters
Das israelische Sicherheitskabinett hat heute beschlossen, den Export von Waren aus dem Gaza-Streifen ins Ausland und ins Westjordanland zu steigern und somit die Blockade des von der Hamas beherrschten Palästinensergebiets weiter zu lockern. Dahinter steht die Absicht, der Bevölkerung Gazas das Leben zu erleichtern.

Die Exporte sollen über den Übergang Kerem Shalom transferiert werden und drei Arten von Gütern beinhalten


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Dank an ausländische Helfer bei der Brandbekämpfung
Netanyahu verurteilt Rabbiner-Aufruf

Protestkundgebung für Gilad Shalit

am Freitag in Berlin


1 € - 4.8107 NIS (-0.589%)
1 CHF 3.6825 NIS (-0.570%)
1 £ - 5.7493 NIS (+0.544%)
1 $ - 3.6420 NIS (+0.542%)
 
(Bank of Israel, 08.12.10)


Bewölkt bis heiter.

Jerusalem: 11/18 °C
Tel Aviv: 12/23 °C
Haifa: 12/22 °C
Be’er Sheva: 10/23 °C
Ein Gedi: 15/26 °C
Eilat: 16/26 °C



Zahl der Terrorattacken leicht gestiegen

Im vergangenen Monat ist ein leichter Anstieg von terroristischen Angriffen im Land zu verzeichnen gewesen. Wie der allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) mitteilt, wurden im November 52 Terroranschläge verschiedener Art verübt; das sind acht mehr als im Vormonat.

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Israel bewilligt mehr Exporte aus dem Gaza-Streifen
Das israelische Sicherheitskabinett hat heute beschlossen, den Export von Waren aus dem Gaza-Streifen ins Ausland und ins Westjordanland zu steigern und somit die Blockade des von der Hamas beherrschten Palästinensergebiets weiter zu lockern. Dahinter steht die Absicht, der Bevölkerung Gazas das Leben zu erleichtern.

Die Exporte sollen über den Übergang Kerem Shalom transferiert werden und drei Arten von Gütern beinhalten: Möbel, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Produkte der Leichtindustrie.

Der Warenexport in ausländische Staaten wird unbeschränkt verlaufen können, während der ins Westjordanland auf spezielle Projekte in Koordination mit der Palästinensischen Autonomiebehörde beschränkt ist.

In der Sitzung wurde darauf hingewiesen, dass das Kabinett in den vergangenen Monaten die Durchführung von 78 internationalen Infrastrukturprojekten im Gaza-Streifen genehmigt hat.

(Haaretz, 08.12.10)
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Dank an ausländische Helfer bei der Brandbekämpfung
Israels Präsident Shimon Peres hat am Dienstag in seiner Residenz eine Zeremonie zur Ehrung der ausländischen Feuerwehrleute und Rettungskräfte abgehalten, die Israel bei der Löschung des Waldbrands im Karmel-Gebirge bei Haifa unterstützt haben. Auch Ministerpräsident Binyamin Netanyahu nahm an der Zeremonie teil.


Foto: Yair Engel

300 Vertreter der verschiedenen Delegationen waren zu Gast in der Residenz, darunter Feuerwehrleute, Notfallexperten und Botschafter aus zehn Staaten. Die Delegationen repräsentierten Ägypten, Aserbaidschan, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Jordanien, Kroatien, die Niederlande, die Palästinensische Autonomiebehörde, Russland, die Schweiz, Spanien, die Türkei, die USA und Zypern.

Peres bemerkte:

„Im Namen des Staates Israel, im Namen des ganzen Volkes, von Kindern, Frauen, Eltern, möchte ich Ihnen allen dafür danken, dass Sie so mutig und prompt gekommen sind, um Leben zu retten und Land zu retten. Israel hat seine Leute oftmals ausgesandt, um Ländern zu helfen, die Erdbeben oder Brände erlitten haben. Dies war das erste Mal, dass wir Unterstützung von anderen benötigten. Wir waren berührt von der erstaunlichen Reaktion – der Reaktion von Staaten und der menschlichen Reaktion auf persönlicher Ebene. Wir haben viele gute Leute in diesem Feuer verloren, und wir fühlen, dass Sie Leben gerettet haben. Gott sollte Sie segnen. Die Bekämpfung von Feuer ist eine schreckliche Sache. Viele von Ihnen sind in die Flammen gesprungen, um Leben zu retten. Die Piloten in ihren Flugzeugen haben oftmals unter harten Wetterbedingungen operiert. Der Wind war stark und unkooperativ; er wechselte ständig die Richtung. Trotz dieser schwierigen Bedingungen haben Sie nicht gezögert. Sie sind von nah und fern gekommen – aus Russland und den Vereinigten Staaten und auch aus den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien. Was können wir Ihnen mehr sagen als den Dank von Kindern und Müttern, den Dank unserer Nation für diese außergewöhnlich tapfere Demonstration der Solidarität. Sie haben das Feuer überwunden und neue Hoffnung gebracht.“

Netanyahu betonte:

„Durch die Hilfe beim Löschen der Flammen haben Sie die Herzen der ganzen Nation gewärmt und uns gezeigt, dass wir nicht allein sind. Sie haben uns gezeigt, dass es auf der Welt Menschen guten Willens gibt, die uns in der Stunde der Not helfen werden. Ich glaube, diese rasche internationale Antwort kann ein Modell sein für eine zukünftige Kooperation in unserer Region. Ich danke jedem einzelnen von Ihnen für Ihren Mut, Ihre Hingabe und Ihre Freundschaft. Das Volk Israel, ein altes Volk mit einem langen Gedächtnis, wird nie vergessen, was Sie für uns getan haben.“

Das israelische Außenministerium bedankte sich bei den internationalen Helfern mit einer Abschiedsfeier im Jerusalemer Crowne Plaza Hotel, an der 200 Angehörige der internationalen Rettungskräfte aus Aserbaidschan, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten teilnahmen.


Foto: MFA

Die Dankesrede von Israels stellvertretendem Außenminister Danny Ayalon gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/MFA+Spokesman/2010/Farewell-event-for-foreign-assistance-forces-7-Dec-2010.htm


(Außenministerium des Staates Israel, 07.12.10)
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Netanyahu verurteilt Rabbiner-Aufruf
Israels Ministerpräsident hat den jüngsten Aufruf einer Anzahl von Rabbinern, keine Wohnungen an Araber zu vermieten oder zu verkaufen, aufs Schärfste verurteilt. Bei einem Bibel-Quiz für Erwachsene sagte er:

„Wie würden wir uns fühlen, wenn jemand sagen würde, man solle Juden keine Wohnungen verkaufen? Wir würden protestieren, und wir protestieren, wenn man dies in den Nachbarländern sagt. Derlei Dinge dürfen weder über Juden noch über Araber gesagt werden. Sie können nicht in einem demokratischen Staat gesagt werden, und ganz gewiss nicht in einem jüdischen und demokratischen Staat, der die Moralität des jüdischen Erbes und der Bibel respektiert. Daher weist der Staat Israel diese Bemerkungen ohne Umschweife zurück.“

(Außenministerium des Staates Israel, 07.12.10)
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Zahl der Terrorattacken leicht gestiegen
Im vergangenen Monat ist ein leichter Anstieg von terroristischen Angriffen im Land zu verzeichnen gewesen. Wie der allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) mitteilt, wurden im November 52 Terroranschläge verschiedener Art verübt; das sind acht mehr als im Vormonat.

Besonders deutlich machte sich dies in Jerusalem bemerkbar, wo zehn Anschläge (gegenüber sechs im Oktober) gezählt wurden. Auch die Attacken aus dem Gaza-Streifen haben wieder zugenommen (22 gegenüber 18). Im Westjordanland blieb die Situation mit 20 Attacken weitgehend stabil. Sowohl dort als auch in Jerusalem wurden die Übergriffe oft mittels Molotow-Cocktails verübt.

Bei insgesamt 16 Angriffen wurden fünf Raketen und 28 Mörsergranaten vom Gaza-Streifen aus auf Israel abgefeuert. Im Oktober waren es drei Raketen und 20 Mörsergranaten.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 06.12.10)
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Neue Wege der Tomatenzucht
Eine Tomate, die nicht tropft? Israel macht’s möglich. Auf dem Tomatenfestival, das vor einigen Wochen im Tel Aviver Hilton Hotel stattfand, wurde erstmals die neue tropffreie israelische Tomatensorte Admoniya vorgestellt.



Entwickelt wurde die Tomate von dem Familienunternehmen RT Fresh im südisraelischen Moshav Tkuma. Unter der Bezeichnung ‚Intense‘ ist sie im Sechserpack inzwischen auch in Europa erhältlich. Bis zum nächsten Frühjahr sollen 500 Tonnen ihren Weg über Holland in diverse europäische Staaten finden.

„Sie können sie anschneiden, wo Sie wollen, und die Flüssigkeit wird im Innern der Frucht verbleiben“, sagt Marketingdirektor Avishai Trabelsi. „Sie können diese Tomaten in ein Sandwich legen und es einige Tage später essen, und sie werden frisch schmecken, und das Brot wird nicht durchweicht sein. Sie eignen sich auch sehr für Salate.“

Firmeninfo: http://www.rt-fresh.com/


Israels Tomaten-Expertise ist seit langem auf der ganzen Welt legendär. Hier wurde 1973 auch die Cherry-Tomate erfunden.

Weitere Informationen: http://www.mfa.gov.il/MFA/InnovativeIsrael/Dripless_tomato-Dec_2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 05.12.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1627 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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