Montag, 13.12.2010
 
 
Eskalation an der Grenze zu Gaza
 

Foto: IDF
An der Grenze zwischen Israel und dem Gaza-Streifen hat sich die Lage am Wochenende abermals zugespitzt. Am Samstagabend versuchten zwei bewaffnete Palästinenser, nördlich von Kissufim den Sicherheitszaun zu durchbrechen. Sie wurden von Panzern der israelischen Armee gestoppt. Beim anschließenden Durchkämmen des Gebiets wurde eine Armee von Terroristen unter Beschuss genommen, wobei ein israelischer Soldat mittelschwer verwundet wurde.


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Arbeitstreffen zwischen Israel und Vatikan
Das Feuer und die Möglichkeiten des Friedens

1 € - 4.7923 NIS (+0.148%)
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(Bank of Israel, 13.12.10)


Der israelische Winter ist da!

Jerusalem: 7/8 °C
Tel Aviv: 11/15 °C
Haifa: 11/15 °C
Be’er Sheva: 9/14 °C
Ein Gedi: 12/19 °C
Eilat: 12/19 °C



Hightech-Möglichkeiten für die Drusen

Die drusische Bevölkerungsgruppe in Israel soll in Zukunft mehr von der florierenden Hightech-Branche des Landes profitieren. So will es die unabhängige Wohlfahrtsorganisation IT Works, die zu diesem Zweck für kommende Woche eine spezielle Konferenz anberaumt hat.

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Arbeitstreffen zwischen Israel und Vatikan
Am vergangenen Donnerstag ist in Jerusalem die permanente bilaterale Arbeitskommission zwischen Israel und dem Heiligen Stuhl zusammentreten. Die israelische Delegation wurde vom stellvertretenden Außenminister Danny Ayalon geleitet, die des Vatikans von Monsignor Ettore Balestrero, seines Zeichens Unterstaatssekretär für auswärtige Beziehungen.


Foto: MFA

Das Treffen, zu dessen Beginn Israel die besten Wünsche des Papstes für die Familien der bei der Brandkatastrophe im Karmel-Gebirge Umgekommenen übermittelt wurden, fand in einer guten und offenen Atmosphäre statt. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Förderung von Verhandlungen über ein bilaterales Wirtschaftsabkommen.

Das nächste Treffen dieser Art wird im kommenden Juni im Vatikan stattfinden.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.12.10)
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Das Feuer und die Möglichkeiten des Friedens
Israels Botschafter in Washington, Michael Oren, hat in der Los Angeles Times einen Artikel veröffentlicht, in dem er die positiven Begleiterscheinungen der schlimmen Brandkatastrophe nahe Haifa in einen größeren Zusammenhang rückt. Nicht zuletzt betont er darin die umgehende Hilfe, die Israel von Seiten zahlreicher Staaten zuteil wurde.

„Chanukka, das wir in dieser Woche feiern, erinnert an das Wunder von Kerzen, die acht Tage lang brannten. Währenddessen hat Israel darum gerungen, einen außer Kontrolle geratenen Waldbrand zu löschen.“

„Vorhersehbarerweise haben Radikale wie Hamas-Führer Ismail Haniyeh das Feuer schnell als ‚Strafe Allahs‘ beschrieben. Vier Jahre, nachdem israelische Ortschaften von Raketen [aus dem Libanon] heimgesucht wurden, sind immer noch 50 000 Raketen der Hisbollah auf sie gerichtet; nur eine von ihnen würde genügen, um ein Inferno anzurichten.

Aber dieser Hass sollte den Erguss von gutem Willen und einfacher Menschlichkeit nicht überschatten, der durch das Feuer in Gang gesetzt wurde. Uns Israelis, die wir uns bisweilen von der Welt isoliert und missverstanden fühlen, hat die internationale Antwort auf die Feuersbrunst die seltene Gelegenheit geboten, uns als Teil einer fürsorglichen globalen Gemeinschaft zu fühlen. Und einem Nahen Osten, der von ständigen Spannungen und Aufruhr geplagt ist, hat das Löschen des Feuers die Möglichkeiten des Friedens erhellt.“

„Israel untersucht die Gründe [des Brandes] und prüft Wege, zukünftige Desaster zu verhindern. Wir wissen, dass unsere Gegner im Nahen Osten noch immer danach trachten, uns mit widernatürlichen Mitteln Schaden zuzufügen. Zu den Lektionen dieser Tragödie zählt jedoch auch, dass Freundschaft selbst unter den sengendsten Bedingungen erblühen kann. Das Wunder dieses Chanukka-Festes ist nicht, dass das Feuer so lange anhielt, sondern dass es durch aufgeklärte Kooperation gelöscht wurde.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://articles.latimes.com/print/2010/dec/07/opinion/la-oe-oren-israel-fires-20101207

(Los Angeles Times, 07.12.10)
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Hightech-Möglichkeiten für die Drusen
Die drusische Bevölkerungsgruppe in Israel soll in Zukunft mehr von der florierenden Hightech-Branche des Landes profitieren. So will es die unabhängige Wohlfahrtsorganisation IT Works, die zu diesem Zweck für kommende Woche eine spezielle Konferenz anberaumt hat.

Die Konferenz wird Wege der Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor sowie das Potential der Einbindung von Minderheiten in die Hightech-Industrie aufzeigen. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung u.a. vom Amt des Ministerpräsidenten.

„Obwohl die arabische Bevölkerung in Israel 20% der Gesamtbevölkerung ausmacht, beläuft sich ihr gegenwärtiger Anteil an der Hightech-Industrie auf weniger als 0.5%“, berichtet Ifat Baron, die Gründerin und Geschäftsführerin von IT Works.

„Die Drusenprogramme von IT Works haben eine Stellenvermittlungsrate von 90%, was präzedenzlos ist. Unsere drusischen Teilnehmer absolvieren das Programm mit einer Reihe von Fertigkeiten, die sie für die Technologieindustrie relevant machen; sie bringen den Unternehmen, in die sie eintreten, Effizienz und Hingabe mit. Sie sind Pioniere, indem sie den Weg für die Integration von Minderheiten in die israelische Hightech-Industrie bahnen.“

An der Konferenz werden Vertreter großer Unternehmen wie Intel, IBM, Google und Microsoft sowie der Generaldirektor des Amt des Ministerpräsidenten, Eyal Gabay, teilnehmen.

(Yedioth Ahronot, 12.12.10)
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Eskalation an der Grenze zu Gaza
An der Grenze zwischen Israel und dem Gaza-Streifen hat sich die Lage am Wochenende abermals zugespitzt. Am Samstagabend versuchten zwei bewaffnete Palästinenser, nördlich von Kissufim den Sicherheitszaun zu durchbrechen. Sie wurden von Panzern der israelischen Armee gestoppt. Beim anschließenden Durchkämmen des Gebiets wurde eine Armee von Terroristen unter Beschuss genommen, wobei ein israelischer Soldat mittelschwer verwundet wurde.

Zuvor hatten palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen eine Kassam-Rakete auf den westlichen Negev abgefeuert. Dabei wurde niemand verletzt, und es entstand auch kein Sachschaden.



Erst am Mittwoch war ein Mann im westlichen Negev von einer Mörsergranate aus Gaza verletzt worden.

Die Zahl der aus dem Gaza-Streifen abgefeuerten Raketen und Mörsergranaten hat sich in letzter Zeit wieder erhöht. Israels Generalstabschef Gabi Ashkenazi warnte vergangene Woche vor einer Verschlechterung der Sicherheitssituation vor Ort.

(Außenministerium des Staates Israel, 12.12.10)
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Barak schickt Hilfe nach Kolumbien
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos am Samstag Hilfe für die von der Flut- und Schlammkatastrophe betroffene Bevölkerung des lateinamerikanischen Landes zugesichert. Eine von der israelischen Regierung gecharterte El-Al-Maschine sollte am Sonntag im Auftrag des Verteidigungsministeriums dorthin aufbrechen.

An Bord des Flugzeugs befanden sich 50 Tonnen mit Rettungs- und Notfallausrüstung, die den obdachlos gewordenen Kolumbianern zugute kommen sollen.

(Haaretz, 11.12.10)

Bereits in der vergangenen Woche hat Israel einem Hilferuf der albanischen Regierung Folge geleistet und 307 Familienzelte nach Albanien geliefert. Tausende von Menschen waren dort infolge der verheerendsten Flutkatastrophen seit Jahrzehnten obdachlos geworden.

Die Koordinierung des Hilfstransports übernahm das Zentrum für internationale Zusammenarbeit (MASHAV) am israelischen Außenministerium.

(Außenministerium des Staates Israel, 08.12.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1632 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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