Donnerstag, 23.12.2010
 
 
Netanyahu wünscht frohe Weihnachten
 

Foto: Reuters
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat allen Christen im In- und Ausland Weihnachtsgrüße übermittelt.

„Aus Jerusalem möchte ich den christlichen Bürgern Israels und den Christen auf der ganzen Welt frohe Weihnachten wünschen.

Dies ist das Heilige Land; dies ist der Ort, von dem aus die Botschaft des ewigen Friedens ihren Ausgang nahm und die Phantasie der ganzen Welt beflügelte.


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Ayalon zur Frage der jüdischen Flüchtlinge

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(Bank of Israel, 23.12.10)


Sonnig und warm.

Jerusalem: 9/17 °C
Tel Aviv: 11/21 °C
Haifa: 11/21 °C
Be’er Sheva: 7/22 °C
Ein Gedi: 13/23 °C
Eilat: 11/24 °C



Iran rekrutiert ausländische Nuklearwissenschaftler

Ein früherer iranischer Diplomat berichtet, wie die Islamische Republik im Ausland Wissenschaftler für ihr Atomprogramm anheuert.

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Iranische und syrische Experten helfen bei Hamas-Aufrüstung

Experten aus dem Iran und aus Syrien haben dazu beigetragen, die Kampfkraft der Hamas im Gaza-Streifen erheblich zu steigern.

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Netanyahu wünscht frohe Weihnachten
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat allen Christen im In- und Ausland Weihnachtsgrüße übermittelt.

„Aus Jerusalem möchte ich den christlichen Bürgern Israels und den Christen auf der ganzen Welt frohe Weihnachten wünschen.

Dies ist das Heilige Land; dies ist der Ort, von dem aus die Botschaft des ewigen Friedens ihren Ausgang nahm und die Phantasie der ganzen Welt beflügelte. Die Verantwortung hierfür ruht noch immer auf unseren Schultern. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um den ersehnten Frieden zu erreichen.

Ich will, dass Sie während der Feiertage wissen, dass wir Ihnen unsere Wünsche für Frieden in Ihrem Leben und Frieden auf der Welt senden.

Frohe Weihnachten!“

(Amt des Ministerpräsidenten, 22.12.10)
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Ayalon zur Frage der jüdischen Flüchtlinge
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat in einem Gastkommentar für den Guardian angemahnt, bei der Diskussion um das vermeintliche Rückkehrrecht für die palästinensischen Flüchtlinge nicht die Massenflucht zu vergessen, zu der Juden aus den arabischen Ländern etwa zur gleichen Zeit gezwungen wurden.

„Während die Zahl der Araber, die das Mandatsgebiet Palästina und Israel verließen oder von dort flüchteten, sich lediglich auf rund 750 000 belief, wurden zur etwa gleichen Zeit mehr als 900 000 jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern vertrieben. Vor der Neugründung des Staates Israel im Jahr 1948 gab es beinahe eine Millionen Juden in arabischen Ländern; heute sind es um die 5000.

Im Gegensatz zu den Arabern im Mandatsgebiet Palästina, die seit Jahrzehnten einen Bürgerkrieg gegen die jüdische Gemeinschaft geführt hatten, waren die Juden in den arabischen Ländern loyale Bürger und Einwohner und waren nie in Gewaltakte verwickelt gewesen. Bedauerlicherweise behandelte sie die arabische Führung dieser Zeit als ‚fünfte Kolonne‘ und begann, drakonische Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Vertreibung zu erleichtern.“

„Die Verhandlungen um eine Endstatuslösung des israelisch-arabischen Konflikts gehen nicht allein um die Schaffung von zwei Staaten für zwei Völker; sie gehen um historische Versöhnung, um Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit. Da ist auch die Frage der Entschädigung, und die Juden, die aus arabischen Ländern vertrieben wurden, haben sie verdient.

Leider gibt es solche, die meinen, es bestehe kein Bedarf, die Verhandlungen noch mit einem weiteren Problem zu belasten. Jedoch sollte die Tatsache, dass die arabische Mehrheit in multilateralen Foren sichergestellt hat, dass die jüdische Flüchtlingsfrage bis vor kurzem auf der internationalen Bühne nie angesprochen wurde, nicht ohne Folgen bleiben.

Diese Frage berührt den Kern einer regionalen Lösung des Konflikts und erkennt an, dass eine Lösung alle Forderungen von allen Seiten umfassen muss.

Israel hat den Weg zur Wiederaufnahme von Verhandlungen frei gemacht, indem es ständig erklärt, dass alle Fragen auf den Tisch kommen werden. Die jüdische Flüchtlingsfrage muss eine davon sein.

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/dec/22/peace-talks-jewish-refugees

(The Guardian, 22.12.10)
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Iran rekrutiert ausländische Nuklearwissenschaftler
Ein früherer iranischer Diplomat hat dem Daily Telegraph darüber berichtet, wie die Islamische Republik im Ausland Wissenschaftler für ihr Atomprogramm anheuert. Im Mittelpunkt stehe dabei die Entwicklung von Waffen.

„Wir hatten die Anweisung, auf jegliche Visa- und Passkontrollen für Palästinenser, die zur Hamas gehören, und nordkoreanische Militärs und Ingenieure zu verzichten, die den Iran regelmäßig besuchen“, erzählt Mohamed Reza Heydari, der früher iranischer Konsul in Oslo war. „Die Nordkoreaner waren sämtlich Techniker und Militärexperten, die in zweierlei Hinsicht in Irans Atomprogramm involviert waren. Zum einen sollten sie dem Iran ermöglichen, die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe zu erreichen, und zum anderen sollten sie dabei helfen, die Reichweite von Irans ballistischen Raketen zu erweitern.“

Grundsätzlich betont Heydari: „Der Fassade nach dient das Atomprogramm friedlichen Zwecken, aber dahinter steht eine völlig andere Agenda.“

Den Artikel aus dem Daily Telegraph gibt es unter dem folgenden Link: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/8219315/Iran-recruiting-nuclear-scientists-for-weapons-programme.html

(The Daily Telegraph, 22.12.10)
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Iranische und syrische Experten helfen bei Hamas-Aufrüstung
Experten aus dem Iran und aus Syrien haben dazu beigetragen, die Kampfkraft der Hamas und anderer Terrororganisationen im Gaza-Streifen erheblich zu steigern. Außerdem sind Dutzende von Palästinensern im Libanon, in Syrien und im Iran in der Handhabung von Waffen ausgebildet worden. Dies geht aus aktuellen Einschätzungen der israelischen Armee hervor.

Die erhöhte Raketenkompetenz der Hamas ist vor zwei Wochen zum Ausdruck gekommen, als eine Zelle eine Kornet-Rakete auf einen Merkava-Panzer der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) abfeuerte. Die Rakete durchbohrte den Panzer, ohne allerdings zu explodieren und die Soldaten im Innern des Panzers zu verletzen.

Im Rahmen der militärischen Wiederaufbauarbeiten der Hamas nach der Operation Gegossenes Blei im Januar 2009 sind iranische und syrische Militärexperten über Ägypten und durch die Schmuggeltunnel unter Rafiah in den Gaza-Streifen gelangt. Die Leichtigkeit, mit der dies vonstatten geht, ist eines der Hauptargumente Israels, wenn es von Ägypten ein entschiedeneres Vorgehen gegen die Schmuggelaktivitäten auf der Sinai-Halbinsel fordert.

Die israelische Armee geht davon aus, dass der Wiederaufrüstungsprozess der Hamas noch in vollem Gange ist und die Terrororganisation insofern derzeit noch kein Interesse an einer Eskalation der Lage hat.

(Haaretz, 23.12.10)
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Kibbutzim bald UNESCO-Welterbe?
Der israelische UNESCO-Ausschuss beabsichtigt, bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen den Status des Welterbes für den Kibbutz zu beantragen. Den Anlass bildet das hundertjährige Jubiläum der Kibbutzbewegung. Man schätzt, dass die Aussichten auf eine Aufnahme gut stehen.

Die Initiative geht auf eine Gruppe israelischer Wissenschaftler unter der Leitung der Architekten Yuval Yaski und Shmuel Groag von der Jerusalemer Kunstakademie Bezalel sowie Falia Bar Or, der Direktorin des Kunsthauses im Kibbutz Ein Harod, zurück. Der Antrag soll sich auf die einzigartigen sozialen, kulturellen und architektonischen Werte des Kibbutz berufen.


Kibbutz Degania

Schon jetzt steht fest, dass nicht für alle Kibbutzim der Welterbe-Status beantragt werden soll, sondern nur für eine besondere Auswahl. Auf jeden Fall wird Degania, der erste Kibbutz, dazugehören.

Bislang hat die UNESCO sechs Lokalitäten (bzw. Gruppen) in Israel zum Welterbe erklärt: Massada, die Altstadt von Akko, die biblischen Ruinenhügel von Megiddo, Hazor und Be‘er Sheva, die Bahai-Gärten in Akko und Haifa, die Nabatäerstädte an der Weihrauchstraße im Negev und Tel Avivs Weiße Stadt.

(Haaretz, 23.12.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1642 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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