Donnerstag, 10.02.2011
 
 
Ayalon trifft UN-Menschenrechtskommissarin
 

Foto: MFA
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Mittwoch in Jerusalem mit der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR), Navanethem Pillay,  getroffen, die sich seit Sonntag in Israel und den Palästinensischen Autonomiebehörden aufgehalten hatte.


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Israelische Filme auf der Berlinale

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1 € - 5.0321 NIS (+0.717%)
1 CHF -3.8303 NIS (+0.864%)
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(Bank of Israel, 10.02.11)


Regen.

Jerusalem: 7/10 °C
Tel Aviv: 11/17 °C
Haifa: 11/18°C
Be’er Sheva: 10/15 °C
Ein Gedi: 14/20 °C
Eilat: 13/21 °C



Wirtschaftswachstum dauert an

Das Wachstum der israelischen Wirtschaft hat sich im letzten Quartal von 2010 fortgesetzt.

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Peres startet Hightech-Initiative für israelische Araber

Israels Präsident Shimon Peres hat am Mittwoch gemeinsam mit 20 Geschäftsführern von im Land ansässigen Unternehmen ein Projekt eingeweiht, das da...  weiter
 
 


Wirtschaftswachstum dauert an
Das Wachstum der israelischen Wirtschaft hat sich im letzten Quartal von 2010 fortgesetzt. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt die Zuwächse im Tourismusgeschäft und im Exportbereich. Dies geht aus aktuellen Angaben des Zentralamts für Statistik hervor.

Die Zahl der Übernachtungen in israelischen Hotels ist im letzten Quartal aufs Jahr berechnet um ganze 60% gestiegen; im dritten Quartal war ein Anstieg von lediglich 10% zu verzeichnen gewesen.

Kraftvoll gestaltete sich der Anstieg im Industrieexport. Nachdem dieser im dritten Quartal von 2010 noch um 7.8% zurückgegangen war, konnte er zwischen Oktober und Dezember um 5.9% gesteigert werden. Einen Zuwachs gab es auch im Import von Rohmaterial, Investitionen und Konsumgütern.

(Yedioth Ahronot, 09.02.11)
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Peres startet Hightech-Initiative für israelische Araber
Israels Präsident Shimon Peres hat am Mittwoch gemeinsam mit 20 Geschäftsführern von im Land ansässigen Unternehmen ein Projekt eingeweiht, das dazu beitragen soll, den arabischen Bevölkerungssektor stärker in die Hightech-Industrie zu integrieren.


Foto: Israel Hadari

Die Idee zu dem Vorhaben entstand bei einem Treffen zwischen Peres und dem Vorstandsvorsitzenden von Cisco, John Chambers, am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos. Außer Cisco beteiligen sich an der Initiative noch die folgenden Unternehmen: Intel, SanDisk, Microsoft, TowerJazz, HP, SAP, IBM, Live Person, TaKaDu, NICE, CA, ECI, RSA, Oracle, Amdocs, Check Point, Mellanox, Redmatch und EMC2.

Peres bemerkte: „Es gibt nichts im israelischen Recht, das israelische Araber diskriminiert. Was sie diskriminiert, sind die wirtschaftlichen Unterschiede, und diese Diskriminierung müssen wir korrigieren. Sie wird nur korrigiert werden, wenn es Inseln des Hightech im arabischen Sektor und israelisch-arabischer Arbeitskräfte in der israelischen Hightech-Industrie gibt. Die Einbeziehung israelische Araber in den Hightech-Sektor wird ein sozialer Segen sein und ein Segen für die israelische Wirtschaft. Es gibt talentierte israelische Araber in der Wissenschaft, und es besteht kein Grund, weswegen sie nicht integriert werden sollten. Dies ist ein Aufruf zum Handeln. Die Korrektur von Diskriminierung wird auf Wissenschaft und Technologie basieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie dies aus einem inneren Verlangen heraus tun würden. Diese stille Revolution kann vollzogen werden. Sie gründet voll und ganz auf gutem Willen.“

Die Website von Maantech – so der Name des Projekts (‚maan‘ bedeutet auf Arabisch ‚zusammen‘) – ist bereits in Betrieb genommen worden: http://maantech.org.il/public/en/

(Außenministerium des Staates Israel, 09.02.11)
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Wie sagt man ‚Kompost‘ auf Hebräisch?
Die Akademie für die Hebräische Sprache bemüht sich derzeit um die Erweiterung des hebräischen Vokabulars im Umweltschutzbereich. Aktuell stehen die Worte ‚Kompost‘ und ‚Komposter‘ zur Debatte.

Das zuständige Komitee für Umweltterminologie, dem auch Vertreter des Umweltschutzministeriums angehören, hat zwar bereits einige Vorschläge gemacht, wendet sich nun aber über die Website der Akademie an die breitere Öffentlichkeit, um deren Meinung einzuholen.

Die bisherigen Vorschläge, kreisen um die hebräische Wurzel für ‚Zersetzung‘, Resh-Kuf-Bet;  so etwa ‚Tirkovet‘ und ‚Tarkiv‘. Wie Ronit Gadish, die wissenschaftliche Sekretärin des Komitees, mitteilt, ist aber die negative Konnotation dieser Wörter – die Wurzel wird gemeinhin im Zusammenhang mit Fäulnis verwendet – problematisch.

„Wir müssen die Öffentlichkeit davon überzeugen, dass Kompost eine gute, positive und nützliche Sache ist“, erklärt Gadish, „und ich sage das als jemand, der bereits seit einem Jahr kompostiert. Es ist wie ein Fass ohne Boden!“

Gadish betont, dass die Akademie - anders als zu Zeiten Eliezer Ben-Yehudas, des Propheten des modernen Hebräischen – nicht versuche, die Sprache völlig von fremdsprachlicher Terminologie „rein“ zu halten. Andererseits: „Es gibt eine ganze Gruppe von Ausdrücken, die schlicht nach einer hebräischen Alternative verlangen. Es ist undenkbar, dass das Hebräische keine Lösungen für diese Wörter hat.“

Informationen zur Akademie für die Hebräische Sprache gibt es unter dem folgenden Link: http://hebrew-academy.huji.ac.il/English/Pages/default.aspx

(Haaretz, 10.02.11)
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Ayalon trifft UN-Menschenrechtskommissarin
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Mittwoch in Jerusalem mit der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR), Navanethem Pillay,  getroffen, die sich seit Sonntag in Israel und den Palästinensischen Autonomiebehörden aufgehalten hatte.

Für Israel ging es bei dem Besuch nicht zuletzt darum, der Hochkommissarin die Komplexität der Situation sowie die Dilemmata vor Augen zu führen, vor denen Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten steht.

Ayalon nutzte die Gelegenheit, um die antiisraelische Agenda des UN-Menschenrechtsrates zu kritisieren:

„Der UN-Menschenrechtsrat sabotiert die Chancen der Wiederaufnahme des politischen Prozesses – die obsessive Beschäftigung mit dem Goldstone-Bericht sowie der Missbrauch des Komitees für die politische Hetzjagd auf Israel haben eine Atmosphäre der Feindseligkeit und des mangelnden Vertrauens geschaffen, die die Palästinenser dazu geführt hat, sich in ihren Positionen einzuigeln, und sie davon abhält, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der Goldstone-Bericht bezeichnet das  Abfeuern von Raketen aus Gaza als ‚Kriegsverbrechen‘ – nun, allein heute haben sechs solcher Kriegsverbrechen stattgefunden; und von der UNO war keine Reaktion oder Verurteilung zu hören. Angesichts dieses doppelten Maßstabs tun wir als Israelis uns schwer damit, den Menschenrechtsrat ernst zu nehmen.“

„So wie er heute operiert, schadet der Menschenrechtsrat dem Recht auf Selbstverteidigung von Demokratien, die mit Terrorismus und asymmetrischer Kriegsführung umgehen müssen, und er ermutigt faktisch den Terrorismus“, so Ayalon.

Ayalon brachte auch seine Sorge zum Ausdruck, dass der bevorstehende Besuch Pillays im Iran dem dortigen Regime Legitimität verleihen könnte.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.02.11)
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Die Diffamierungskampagne gegen Israel – Fragen und Antworten (VI)
6. Was ist Holocaust-Leugnung?

Der Holocaust war der bewusste und systematische Versuch der Nazis, das gesamte jüdische Volk auszurotten. Neuere Versuche, diese in ihrem Ausmaß einzigartige Tragödie zu leugnen oder auch nur zu verkleinern, entweihen das Andenken der Millionen von Opfern.

Der Holocaust begann mit der Dämonisierung der Juden. 1933 kam Adolf Hitler in Deutschland an die Macht und errichtete ein rassistisches Regime, in dem die Juden als nicht der menschlichen Rasse zugehörige „Untermenschen“ betrachtet wurden. Nachdem Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg angezettelt hatte, begann Hitler mit der Umsetzung seiner „Endlösung“ zur Vernichtung des jüdischen Volkes. Seine Truppen konzentrierten die Juden in Ghettos und richteten Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslager ein, in die die Juden transportiert wurden. Millionen von Juden wurden vorsätzlich abgeschlachtet, während die meisten anderen an gezielter Aushungerung und an Krankheiten starben. Hitlers Ziel war es, jeden einzelnen Juden auf der Welt auszutilgen.

Während der sechs Kriegsjahre wurden sechs Millionen Juden von den Nazis ermordet, darunter 1,5 Millionen Kinder. Hitlers vorsätzliche Judenvernichtung, ausgeführt mit schauriger Effizienz, tötete ein Drittel der jüdischen Weltbevölkerung. Dieser Völkermord war einzigartig in Ausmaß, Planung und Durchführung. Er suchte ein ganzes Volk zu zerstören, jeden Juden, wo immer man seiner habhaft werden konnte, allein aus dem Grund, dass er als Jude geboren wurde. Aus diesen Gründen wurde dem Völkermord ein eigener, einzigartiger Name gegeben: Holocaust.

Wenig mehr als sechzig Jahre danach leugnen viele Antisemiten, dass der Holocaust stattgefunden hat, oder versuchen, die Tragödie zu verkleinern, indem sie behaupten, ihre Ausmaß sei sehr viel kleiner gewesen. Einige Rassisten wollen den Nazismus von seinem unauslöschlichen Makel befreien.  Andere gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Staat Israel gegründet wurde, um die Juden für den Holocaust zu kompensieren, und versuchen, durch die Leugnung, dass dieser stattfand, Israel sein Existenzrecht zu nehmen. Daher genießen Holocaust-Leugner so große Unterstützung in arabischen Ländern. Tatsächlich haben einige arabische Führer, darunter der Mufti von Jerusalem als Führer der palästinensischen Araber, während des Zweiten Weltkriegs aktiv die Nazipläne zur Vernichtung der Juden unterstützt. In jüngerer Zeit sind einige arabische Stimmen zu hören gewesen, die beklagen, dass Hitler sein Werk nicht vollendet habe.

In den vergangenen Jahren hat die Holocaust-Leugnung eine neue Facette hinzugewonnen. Böswillige Israel-Hasser vom linken und rechten Rand des politischen Spektrums setzen regelmäßig die Israelis mit den Nazis und die Palästinenser mit den Juden gleich. Dies ist nicht nur eine schlimme Verleumdung, die auf die Delegitimierung der Existenz Israels abzielt, sondern auch ein Versuch, den Holocaust zu bagatellisieren. Indem die beiden Situationen, die absolut nichts miteinander gemeinsam haben, verglichen werden, wird Israel unmoralisch verurteilt und das Leid der Holocaust-Opfer trivialisiert.

Holocaust-Leugnung ist in all ihren Formen eine moralische Abscheulichkeit, die niemals toleriert werden sollte. Nur  wenn wir uns an den Holocaust erinnern, ihn dokumentieren und seiner gedenken, können wir sicherstellen, dass den Juden oder anderen Völkern auf der Erde nicht noch einmal derartiges wiederfahren wird.

(Außenministerium des Staates Israel, November 2010)
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Events

Israelische Filme auf der Berlinale

Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin vom 10. bis 20. Februar 2011 sind auch Produktionen aus Israel zu sehen.

Das Wettbewerbsprogramm umfasst 22 Filme. Hinzu kommen zwei Sondervorführungen. Als Abschlussfilm der 61. Berlinale wird am 19. Februar im Anschluss an die Preisverleihungsgala der Gewinnerfilm des Goldenen Bären gezeigt.
Aus Israel ist der Film Odem (Lipstikka) von Jonathan Sagall (Israel/Großbritannien) im Wettbewerb um den Goldenen Bären vertreten.


Odem

In der Sektion Panorama ist der Film Lo Roim Alaich (Invisible) von Michal Aviad (Israel/Deutschland) mit Ronit Elkabetz und  Evgenia Dodina zu sehen.

Der Film HaDikduk HaPnimi (Intimate Grammar) von Nir Bergman (Israel 2010) ist in der Sektion Generation kPlus – Langfilme vertreten.

In der offiziellen Projektauswahl für den Berlinale Co-Production Market 2011 gibt es insgesamt 24 neue Spielfilm-Projekte (aus 352 Einreichungen). Sie werden von international erfahrenen Produzenten präsentiert, die mindestens 30% bereits gesicherte Finanzierung mitbringen. Die Budgets der Projekte liegen zwischen ein und zwölf Millionen Euro.
Darunter finden sich unter anderem die neuen Projekte von Eran Riklis mit The Spider in the Web (Topia Communications, Israel) und The 90 Minute War in der Regie von Eyal Halfon (Norma Productions, Israel).

Im Talent Project Market ist Youth (Produzent Gal Greenspan) aus Israel vertreten.

Beim Berlinale Talent Campus #9 diskutieren prominente Experten, unter ihnen auch Samuel Maoz, mit jungen Talenten.
Keine anderen Ereignisse haben die narrativen Strukturen und die Ästhetik von Filmen so sehr geprägt wie die Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts. In Zeiten, in denen immer weniger Menschen physisch in Kriege involviert, jedoch immer mehr Menschen durch die Medien an Kriegen beteiligt werden, hört - egal ob als Fiktion oder Dokumentation - die Auseinandersetzug mit Krieg oder Krisen im Film nicht auf.
Drei bedeutende Filmemacher werden beim neunten Berlinale Talent Campus über die Darstellung von Krieg im Film reflektieren: Danis Tanović, der 2002 mit einem Oscar® für No Man’s Land ausgezeichnet wurde, Janus Metz, der 2010 für seinen Dokumentarfilm Armadillo den Großen Preis der Filmkritik beim Filmfestival von Cannes gewann, und Samuel Maoz, der israelische Regisseur und Drehbuchautor, der 2009 den Goldenen Löwen in Venedig und jüngst zwei European Film Awards für Lebanon erhielt.

Weiterführende Informationen zu den Filmen sowie Tickets: http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php?screenings=efm_festival&page=1&order_by=1&section_id=0&cinema_id=0&country_id=75&date_id=0&time_id=0&filterSubmit=OK
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1691 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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