Montag, 14.02.2011
 
 
Netanyahu begrüßt Erklärung des ägyptischen Militärs
 

Foto: Reuters
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung seiner Regierung zum aktuellen Stand der Entwicklungen in Ägypten geäußert.

„Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak ist am Wochenende zurückgetreten und hat Kairo verlassen. Die Regierung Israels begrüßt die Erklärung des ägyptischen Militärs, dass Ägypten sein Friedensabkommen mit Israel weiterhin einhalten werde.

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Zu den Äußerungen des norwegischen Außenministers zur Hamas
Ron Prosor wird Israels neuer UN-Botschafter



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1 € - 4.9319 NIS (-1.431%)
1 CHF -3.7722 NIS (-0.839%)
1 £ - 5.8657 NIS (-1.054%)
1 $ - 3.6670 NIS (-0.704%)

(Bank of Israel, 14.02.11)


Im Norden weiter feucht.

Jerusalem: 10/13 °C
Tel Aviv: 12/18 °C
Haifa: 12/18°C
Be’er Sheva: 11/18 °C
Ein Gedi: 14/21 °C
Eilat: 13/22 °C



Finanzspritzen für drusische und tscherkessische Ortschaften

Die israelische Regierung hat am Sonntag beschlossen, drusischen und tscherkessischen Gemeinden im Norden des Landes umgerechnet 137 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Das dadurch finanzierte Hilfsprogramm wird sich auf die Bereiche Erziehung, Wohlfahrt, Arbeitsplätze, Wohnungsbau und Tourismus konzentrieren.

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Benny Gantz zum 20. Generalstabschef ernannt

Benny Gantz ist der neue Generalstabschef der israelischen Armee.

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Raketenangriff aus Gaza

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben heute Mittag eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert.

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Netanyahu begrüßt Erklärung des ägyptischen Militärs
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung seiner Regierung zum aktuellen Stand der Entwicklungen in Ägypten geäußert.

„Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak ist am Wochenende zurückgetreten und hat Kairo verlassen. Die Regierung Israels begrüßt die Erklärung des ägyptischen Militärs, dass Ägypten sein Friedensabkommen mit Israel weiterhin einhalten werde.

Das Friedensabkommen mit Israel hat viele Jahre gehalten. Während dieser Zeit haben es alle ägyptischen Regierungen gewahrt und gefördert, und wir glauben, dass es der Grundpfeiler von Frieden und Stabilität ist, nicht nur zwischen den beiden Staaten, sondern auch im gesamten Nahen Osten.“

(Außenministerium des Staates Israel, 13.10.11)


Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat die veränderte politische Lage in Ägypten am Sonntag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC kommentiert. Dabei gab er seiner Überzeugung Ausdruck, dass das Verhältnis zwischen Israel und Ägypten nicht in Gefahr sei und man auch keinerlei operationelle Risiken erwarten müsse.

Gleichwohl zeigte er sich besorgt über die Möglichkeit, dass die Muslimbrüderschaft die Macht in Israels südlichem Nachbarland übernehmen könnte.

Das Interview ist unter dem folgenden Link anzusehen: http://abcnews.go.com/ThisWeek/video/interview-ehud-barak-12905769

(ABC, 13.02.11)
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Zu den Äußerungen des norwegischen Außenministers zur Hamas
Das israelische Außenministerium hat eine Stellungnahme zu jüngsten Äußerungen des norwegischen Außenministers Jonas Gahr Store veröffentlicht. Store hatte in einer Fragestunde des norwegischen Parlaments (Storting) eine offizielle Definition der Hamas als Terrororganisation zurückgewiesen und an einer Fortsetzung des Dialog seines Landes mit ihr festgehalten.

Hier die Stellungnahme des israelischen Außenministeriums:

„Wer sich weigert, einen Mörder als Mörder zu bezeichnen, verwischt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, die die Grundlage jeglicher ethischer Erwägungen bildet. Die Hamas ist eine Organisation, die wahllos und in vorsätzlicher und bedachter Art und Weise Zivilisten getötet hat und dem eine politische, religiöse und rassistische Rechtfertigung verleiht. Wenn diese Art von Organisation nicht als Terrororganisation definiert werden kann, wer dann? Wenn behauptet wird, niemand sollte als Terrorist bezeichnet werden, heißt das, dass der Ausdruck ‚Terrorismus‘ völlig aus dem Wörterbuch genommen werden sollte? Dies würde die Fähigkeit zunichte machen, mit dieser Form von Kriminalität umzugehen, und auf die schiefe Ebene des moralischen Relativismus führen.

Wie der Nobelpreisträger Albert Camus einmal gesagt hat: ‚Dinge falsch zu benennen, vermehrt das Elend auf der Welt.‘“

Die Äußerungen Stores finden sich unter dem folgenden Link: http://www.israelwhat.com/2011/02/09/parliament-qa-støre-questioned-on-hamas/

(Außenministerium des Staates Israel, 13.02.11)
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Ron Prosor wird Israels neuer UN-Botschafter
Nach monatelanger Verzögerung haben Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman sich am Sonntag auf die Ernennung eines neuen festen Botschafters Israels bei den Vereinten Nationen in New York geeinigt.

Es handelt sich um den altgedienten Diplomaten Ron Prosor, der derzeit noch Botschafter in London ist und in der Vergangenheit bereits als Generaldirektor des israelischen Außenministeriums fungiert hat.



Prosor hat in den vergangenen Jahren an vorderster Front im Kampf gegen die Diffamierungskampagne gegen Israel gestanden und die Zusammenarbeit mit der britischen Regierung auf die Frage des iranischen Atomprogramms konzentriert.

(Haaretz, 13.02.11)
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Finanzspritzen für drusische und tscherkessische Ortschaften
Die israelische Regierung hat am Sonntag beschlossen, drusischen und tscherkessischen Gemeinden im Norden des Landes umgerechnet 137 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Das dadurch finanzierte Hilfsprogramm wird sich auf die Bereiche Erziehung, Wohlfahrt, Arbeitsplätze, Wohnungsbau und Tourismus konzentrieren.


Drusendorf auf den Golanhöhen

„Die Hilfe wird unseren Gemeinden einen Schub geben“, sagte Salah Fares, der Vorsitzende des Forums der Drusen und Tscherkessen in Israel. Der Gemeinderatsvorsitzende von Peki’in, Muhammad Khir, hob hervor: „Die Tatsache, dass der Beschluss von Ministern verschiedener Parteien– darunter Likud, Shas, und Israel Beitenu - verabschiedet wurde, zeigt, dass die Drusen und Tscherkessen ihnen wichtig sind.

Bei den Gemeinden, die in das Hilfsprogramm aufgenommen wurden, handelt es sich um Yarka, Ein el-Asad, Beit Jan, Julis, Hurfeish, Peki’in, Yanuh-Jat, Kasra Samiya, Sajur, Kfar Kama, Rama, Abu Snan und Rehaniya.

(Yedioth Ahronot, 13.02.11)
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Benny Gantz zum 20. Generalstabschef ernannt
Benny Gantz ist der neue Generalstabschef der israelischen Armee. Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak ernannten den General heute zum Generalleutnant und 20. Oberkommandanten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL).


Foto: IDF


Sein Vorgänger, Generalleutnant Gabi Ashkenazi, übergab Gantz das Abzeichen des Generalstabschefs und schied damit aus dem Amt.

Gantz wurde 1959 geboren und schloss sich 1977 der Fallschirmjägerbrigade der israelischen Armee an. Zu seinen zahlreichen Funktionen der Vergangenheit zählen die des Kommandanten des Nordkommandos und die des Militärattachés in Washington. Der verheiratete Vater von vier Kindern hat mehrere Hochschulabschlüsse darunter einen M.A. in Politischen Wissenschaften von der Universität Haifa.

Netanyahu lobte Gantz als erfahrenen Soldaten und Garanten der Stabilität: „Sie kennen ZAHAL gut, und ZAHAL kennt sie gut, Sie haben die Talente, um Erfolg zu haben. Sie werden Ihren Weg finden, der ruhige und milde Entschlossenheit beinhaltet, um Kontinuität und Stabilität sicherzustellen. Die Stabilität ist heute besonders wichtig, da wir in einer Zeit der Instabilität leben angesichts der Erdbeben, die die arabische Welt erschüttern.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 14.02.11)
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Raketenangriff aus Gaza


Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben heute Mittag eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert. Sie landete im Kreis Eshkol im westlichen Negev, richtete aber wohl weder Sach-noch Personenschaden an.

Mit diesem erneuten Angriff wollen die Terrororganisationen in Gaza offensichtlich dem neu ernannten Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) signalisieren, dass man nicht beabsichtigt, ihm das Leben leicht zu machen.

Dem Angriff waren einige Tage der Ruhe vorangegangen, Zuletzt waren am vergangenen Dienstag vier Mörsergranaten im westlichen Negev niedergegangen.

(Yedioth Ahronot, 14.02.11)
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Events

Israelreisen von DIG und bpb

Auch dieses Jahr bieten einige der Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Reisen nach Israel mit verschiedenen Themenschwerpunkten an.

Hier eine Auswahl weiterführender Links:

Berlin: http://www.digberlin.de/cat/dig-israelreisen/

Frankfurt: http://www.dig-frankfurt.de/pdf/Reise2011.pdf

Aachen: http://www.dig-aachen.de/dig-aachen-new/IL-Flyer%202.pdf

Halle: http://www.dig-halle.de/reiseprogramm.htm

München: http://www.dig-muenchen.de/events/israel-reise-architektur-natur

Magdeburg: http://www.dig-magdeburg.de/2.html

Bundeszentrale für politische Bildung http://www.bpb.de/veranstaltungen/Y8KMH0,0,0,Studienreisen.html
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1695 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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