Mittwoch, 16.02.2011
 
 
Vier Deutsche erhalten den diesjährigen Wolf-Preis
 
Israels Erziehungsminister Gideon Sa’ar hat heute die Laureaten des diesjährigen Wolf-Preises bekanntgegeben. Unter den insgesamt elf Preisträgern aus den Bereichen Physik, Chemie, Landwirtschaft und Medizin sowie Kunst sind vier Deutsche.

Der Wolf-Preis 2011 für Physik geht an Prof. Maximilian Harder von der Universität Karlsruhe (TH), Prof. Harald Rose von der TU Darmstadt und Prof. Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich. Die an der Universität Düsseldorf lehrende bildende Künstlerin Rosemarie Trockel erhält den Wolf-Preis für Kunst.

weiter
weitere Themen:
Jordanischer Chargé d’affaires einbestellt

1 € - 4.8830 NIS (-1.050%)
1 CHF -3.7342 NIS (-0.625%)
1 £ - 5.8011 NIS (-1.412%)
1 $ - 3.6110 NIS (-1.068%)

(Bank of Israel, 16.02.11)


Wieder Regen.

Jerusalem: 7/11 °C
Tel Aviv: 13/18 °C
Haifa: 13/18°C
Be’er Sheva: 10/18 °C
Ein Gedi: 15/23 °C
Eilat: 14/23 °C



Syrien plant neue Atomanlage

Syrien plant den Bau eines Atomkraftwerks, das 2020 fertiggestellt sein soll.

  weiter
Barak und Gantz bereisen die Nordgrenze

Israels Generalstabschef Benny Gantz hat an seinem ersten Tag im neuen Amt gemeinsam mit Verteidigungsminister Ehud Barak die Nordgrenze besucht. ...  weiter
 
 


Jordanischer Chargé d’affaires einbestellt
Aufgrund des Aufrufs des jordanischen Justizministers zur Freilassung des Mörders von sieben israelischen Mädchen hat das israelische Außenministerium am Dienstag den Geschäftsträger der jordanischen Botschaft in Israel einbestellt.

Yaacov Hadas, der stellvertretende Generaldirektor für den Nahen Osten und den Friedensprozess, übermittelte dem jordanischen Chargé d’affaires Israels Empörung über die Äußerungen des neuen Justizministers des Haschemitischen Königreichs, Hussein Mjali.

Mjali hatte die vorzeitige Entlassung des zu 25 Jahren Haft verurteilten Ahmed Daqamseh gefordert, der 1997 sieben israelische Schülerinnen bei einer Exkursion in Naharayim nahe der israelische-jordanischen Grenze ermordet hatte.

Hadas betonte, dass Israel die Stellungnahme des Ministers mit äußerstem Ernst betrachte und von der jordanischen Regierung erwarte, sie sofort und unzweideutig zu verurteilen. Auch darüber hinaus solle Jordanien derartige Appelle strikt zurückweisen und dafür Sorge tragen, dass der Mörder weiter die ihm auferlegte Strafe verbüße.

Israels Botschafter in Jordanien, Daniel Nevo, hat Israels Protest der höchsten Regierungsebene des Königreichs übermittelt.

(Außenministerium des Staates Israel, 15.02.11)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Syrien plant neue Atomanlage
Syrien plant den Bau eines Atomkraftwerks, das 2020 fertiggestellt sein soll. Das geht aus einem Dokument der Atomenergiekommission des Landes hervor, das die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) veröffentlicht hat.

Derzeit ist noch unklar, ob Syrien auch beabsichtigt, selbst den nuklearen Treibstoff für solch eine Anlage herzustellen. Sollte es wie sein Verbündeter Iran ein eigenes Programm zur Urananreicherung beginnen, würde dies im Westen für große Beunruhigung sorgen, da das so entstehende Material auch für den Bau von Atombomben verwendet werden kann.

„Im Prinzip sollte der Bau eines Atomkraftwerks zu keiner größeren Sorge Anlass geben – so lange man es nicht als Vorwand für die Entwicklung des vollständigen Brennstoffkreislaufs benutzt“, meint Pierre Goldschmidt, ein früherer Inspektionsleiter der IAEA, und fügt in Hinsicht auf die Kontrollen von Seiten seiner Organisation hinzu. „Selbstverständlich geht Syrien hier nicht mit gutem Beispiel voran, da es der Behörde nicht erlaubt, einige der Stätten zu besuchen, die sie besuchen will.“

Die IAEA zeigt sich zunehmend frustriert über die mangelnde Kooperation der Syrer bei der Untersuchung der Nuklearanlage, die 2007 zerstört worden war.

(Yedioth Ahronot,  15.02.11)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Barak und Gantz bereisen die Nordgrenze
Israels Generalstabschef Benny Gantz hat an seinem ersten Tag im neuen Amt gemeinsam mit Verteidigungsminister Ehud Barak die Nordgrenze besucht. Mit von der Partie war auch der derzeitige Befehlshaber des Nordkommandos, General Gadi Eizenkot.


Gantz (links) mit Barak (Foto: MOD)

Gantz betonte im Laufe der Rundfahrt, die Nordgrenze sei zufällig Ziel seiner ersten Visite als Generalstabschef; in Kürze würden auch andere Regionen folgen.

Verteidigungsminister Barak nutzte den Anlass hingegen, um abermals vor einem weiteren Erstarken der Hisbollah im Libanon zu warnen. Die Soldaten müssten sich darauf einstellen, dass jederzeit wieder ein Konflikt mit der schiitischen Terrororganisation ausbrechen könnte.

Generell unterstrich Barak gegenüber den Soldaten: „Die gesamte Region verändert sich vor unseren Augen; wir haben gesehen, was im Libanon bei dem Regierungswechsel geschehen ist, wir haben es in Tunesien und in Ägypten gesehen. Ich denke, dass das Friedensabkommen stabil sein wird, aber es zeigt, wie instabil die Region ist. Diese Region ist nicht stabil, und darauf müsst ihr achtgeben.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.02.11)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Vier Deutsche erhalten den diesjährigen Wolf-Preis
Israels Erziehungsminister Gideon Sa’ar hat heute die Laureaten des diesjährigen Wolf-Preises bekanntgegeben. Unter den insgesamt elf Preisträgern aus den Bereichen Physik, Chemie, Landwirtschaft und Medizin sowie Kunst sind vier Deutsche.

Der Wolf-Preis 2011 für Physik geht an Prof. Maximilian Harder von der Universität Karlsruhe (TH), Prof. Harald Rose von der TU Darmstadt und Prof. Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich. Sie werden für die Entwicklung eines abweichungsorientierten Elektronenmikroskops gewürdigt, das die Beobachtung individueller Atome mit Pikometer-Präzision ermöglicht, wodurch die Materialwissenschaft revolutioniert wird.

Die an der Universität Düsseldorf lehrende bildende Künstlerin Rosemarie Trockel erhält den Wolf-Preis für Kunst. Sie wird damit für ihr multidimensionales künstlerisches Schaffen ausgezeichnet, das die konventionellen Hierarchien der Kunstwelt hinterfragt.

Die Preise sind mit je 100 000 Dollar dotiert und werden vom Präsidenten des Staates Israel und dem Erziehungsminister am 29. Mai im Rahmen einer Zeremonie in der Knesset überreicht.

„In den 33 Jahren seines Bestehens hat der Wolf-Preis dem Staat Israel und der Wissenschaft sowohl in Israel als auch weltweit große Ehre eingebracht“, sagt Erziehungsminister Sa’ar, der zugleich Kuratoriumsvorsitzender der Wolf-Stiftung ist. „Darüber hinaus ist der Preis zu einem Prädiktor des Nobelpreises geworden: einer von drei Wolf-Preis-Laureaten in Chemie, Physik und Medizin hat später einen Nobelpreis bekommen.“

Weitere Informationen zum Wolf-Preis: http://www.wolffund.org.il/main.asp?idMain=13

(Wolf-Stiftung, 16.02.11)
zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1697 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv