Donnerstag, 31.03.2011
 
 
Peres in London
 

Foto: Mark Neiman, GPO
Israels Präsident Shimon Peres hat sich am Mittwoch in London mit Großbritanniens Premierminister David Cameron getroffen und mit ihm über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und die gegenwärtige Situation zwischen Israel und den Palästinensern gesprochen. Cameron unterrichtete seinen Gast über die kürzlich in London stattgefundene Libyen-Konferenz, an der 40 Außenminister und andere hochrangige Vertreter der internationalen Gemeinschaft teilgenommen hatten.

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(Bank of Israel, 31.03.11)


Zunehmend sommerlich.

Jerusalem: 17/26 °C
Tel Aviv: 13/24 °C
Haifa: 14/23°C
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Eilat: 20/33 °C



Jahresbericht der Bank of Israel

Der Gouverneur der Bank of Israel, Stanley Fisher, hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu den Jahresbericht seines Hauses für 2010 übergeben.

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Jahresbericht der Bank of Israel
Der Gouverneur der Bank of Israel, Stanley Fisher, hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu am Mittwoch den Jahresbericht seines Hauses für 2010 übergeben. Er betonte, dass das vergangene Jahr ein ausgezeichnetes Jahr für die israelische Wirtschaft gewesen sei, und lobte die Regierung für die Einhaltung ihres Haushaltsrahmens.

Das Wachstum der israelischen Wirtschaft hat sich 2010 weiter erhöht. So stieg das Bruttoinlandseinkommen um 4.6%, während gleichzeitig die Beschäftigungsrate um 3.5% nach oben ging. Die Arbeitslosigkeit sank auf 6.6% hinab und näherte sich damit dem Rekordtief von 6.0% vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise.


Foto: GPO

Netanyahu dankte Fisher für den Bericht und sagte: „Die Daten zu den Errungenschaften der Wirtschaft sind sehr gut, aber wir setzen unsere konstante Suche nach Wachstumsmotoren für die Wirtschaft fort. Der Staat Israel hat ein großes Wachstumspotential. Die Hindernisse der israelischen Wirtschaft sind auch eine Gelegenheit für uns. Wachstumsmotoren liegen in den Plänen, die wir bei auf dem Immobilienmarkt voranbringen, in der fortgesetzten Integrierung von Arabern und des ultraorthodoxen Sektors in den Arbeitsmarkt und in der Fortführung wettbewerbsorientierter Steuerpolitik.“

Den Jahresbericht gibt es unter dem folgenden Link: http://www.boi.gov.il/press/eng/110330/110330b.htm

(Bank of Israel/Amt des Ministerpräsidenten, 30.03.11)
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Peres in London
Israels Präsident Shimon Peres hat sich am Mittwoch in London mit Großbritanniens Premierminister David Cameron getroffen und mit ihm über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und die gegenwärtige Situation zwischen Israel und den Palästinensern gesprochen. Cameron unterrichtete seinen Gast über die kürzlich in London stattgefundene Libyen-Konferenz, an der 40 Außenminister und andere hochrangige Vertreter der internationalen Gemeinschaft teilgenommen hatten.

Das Treffen fand in einer freundschaftlichen Atmosphäre statt, und Cameron versicherte, Großbritannien betrachte sich als wahren Freund Israels.

Peres unterstrich gegenüber Cameron, dass Israel daran interessiert sei, den Stillstand in den Verhandlungen mit den Palästinensern zu beenden: „Ministerpräsident Netanyahu hat seine Unterstützung und seine Verpflichtung gegenüber dem Prinzip von zwei Staat für zwei Völker ausgedrückt, und ich glaube, gerade jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.“

Zu den Umbrüchen in der arabischen Welt meinte Israels Präsident: „Wir unterstützen die junge Generation beim Streben nach Demokratie im Nahen Osten, und es obliegt uns allen, sie gegen jene Kräfte zu unterstützen, die sie sabotieren wollen.“


Peres mit Gorbatschow u. Sharon Stone, Foto: Mark Neiman, GPO

Im Rahmen seines London-Besuchs nahm Peres auch an der großen Feier zum 80. Geburtstag des früheren sowjetischen Staatschefs Michail Gorbatschow in der Royal Albert Hall teil. Dort dankte er dem Jubilar dafür, dass unter seiner Ägide so viele sowjetische Juden nach Israel zurückkehren konnten: „Dies wurde der größte Exodus seit dem aus Ägypten. Ich übermittle Ihnen den Dank meines Volkes.“

(Außenministerium des Staates Israel, 30.03.11)

Peres in der Schweiz

Zuvor hatte Präsident Peres der Schweiz einen auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit konzentrierten Besuch in Begleitung von Israels Wissenschaftsminister Daniel Hershkowitz abgestattet.

Am Montag hatte er ein Abendessen mit seiner Schweizer Amtskollegin Micheline Calmy-Rey.


Foto: GPO

Neben der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), wo er an der Einweihung einer gemeinsam mit der Hebräischen Universität gegründeten Stiftung zur Gehirnforschung teilnahm, besuchte Peres auch die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) nahe Genf, in der insgesamt 100 israelische Wissenschaftler tätig sind. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Israel bald volles CERN-Mitglied werde.

(Außenministerium des Staates Israel, 29.03.11)
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Hisbollah-Posten im Südlibanon
Die israelische Armee hat neue Geheimdienstinformationen veröffentlicht, die die massive Präsenz der Hisbollah im Südlibanon offenbaren. Demnach verfügt die schiitische Terrororganisation insgesamt über rund 1000 Stellungen in 270 Dörfern.



Seit Ende des zweiten Libanonkriegs im Sommer 2006 hat die Hisbollah etwa 550 Bunker, 300 Beobachtungsposten und 100 weitere Einrichtungen wie Waffenlager in der Region aufgebaut. Viele dieser Terrorbasen liegen direkt neben Krankenhäusern, Wohnhäusern und Schulen. Auf diese Weise verschanzt die Organisation sich hinter libanesischen Zivilsten.

Syrien unterstützt die Hisbollah finanziell und beliefert sie auch mit Raketen und anderen Waffen aus dem Iran. Sie besitzt heute Schätzungen nach mehr als 40 000 Raketen und zählt mehr als doppelt so viele Kämpfer wie vor fünf Jahren in ihren Reihen.

All diese militärischen Aktivitäten stellen einen direkten Verstoß gegen die UN-Sicherheitsratsresolution 1701 dar, die am 12. August 2006 den zweiten Libanonkrieg beendete.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 21.03.11)
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Roth Gavison erhält Israel-Preis

Ruth Gavison, Jura-Professorin an der Hebräischen Universität Jerusalem, erhält den diesjährigen Israel-Preis für Rechtswissenschaften. Sie gilt weithin als eine Autorität in Fragen von Verfassungsrecht und Menschenrechten sowie dem Verhältnis von Staat und Religion.



Das Preiskomitee lobte Gavison dafür, dass sie sich „mit Mut und Tiefe der Ausformung von Israels Identität als jüdischer und demokratischer Staat“ stelle und als Brückenbauerin sowohl zwischen Säkularen und Religiösen als auch zwischen Juden und Nicht-Juden fungiere.

Ruth Gavison wurde 1945 in Jerusalem geboren. Sie machte drei Abschlüsse an der Hebräischen Universität und wurde 1975 in Rechtsphilosophie an der Universität Cambridge promoviert. 1969 wurde sie Mitglied der Juristischen Fakultät an der Hebräischen Universität, 1990 erhielt sie eine ordentliche Professur.

Neben vielen anderen öffentlichen Funktionen hatte sie die Präsidentschaft der Vereinigung für Bürgerrechte in Israel inne.

Die Israel-Preise werden am Unabhängigkeitstag verliehen, der dieses Jahr auf den 10. Mai fällt.

(Hebräische Universität Jerusalem, 29.03.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1738 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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