Freitag, 20.05.2011
 
 
Netanyahus Reaktion auf die Rede von Obama
 

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Israel weiß Präsident Obamas Verpflichtung zum Frieden zu schätzen. Israel ist der Ansicht, dass für einen dauerhaften Frieden die Überlebensfähigkeit eines palästinensischen Staates nicht auf Kosten der Überlebensfähigkeit des einzigen jüdischen Staates umgesetzt werden darf.

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Ayalon trifft US-Amtskollegen Steinberg

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(Bank of Israel, 19.05.11)



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“Model-Gesetz” wird geprüft
 
Der Ausschuss der Knesset für Arbeit, Soziales und Gesundheit hat einen Gesetzesvorschlag genehmigt, der die Verwendung von anorektischen Models in der Modeindustrie verbieten soll. Das Gesetz besagt, dass alle männlichen oder weiblichen Models, die nach dem Body Mass Index stark untergewichtig sind, nicht in der Werbung gezeigt werden dürfen.

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Netanyahus Reaktion auf die Rede von Obama
Israel weiß Präsident Obamas Verpflichtung zum Frieden zu schätzen. Israel ist der Ansicht, dass für einen dauerhaften Frieden die Überlebensfähigkeit eines palästinensischen Staates nicht auf Kosten der Überlebensfähigkeit des einzigen jüdischen Staates umgesetzt werden darf.

Deshalb erwartet Ministerpräsident Netanyahu eine Beteuerung der Bekenntnisse gegenüber Israel, die Obama 2004 gemacht hat und die mit überwältigender Mehrheit von beiden Kammern des Kongress unterstützt wurden.

Diese Bekenntnisse beinhalten unter anderem, dass Israel sich nicht auf die Linien von 1967 zurückziehen muss, die erstens nicht zu verteidigen sind und die zweitens bedeutende israelische Bevölkerungszentren in Judäa und Samaria zurücklassen würden.  

Diese Bekenntnisse gewährleisten weiterhin Israels Wohlergehen als jüdischer Staat, da sie klar herausstellen, dass sich palästinensische Flüchtlinge in dem zukünftigen palästinensischen Staat niederlassen sollen, und nicht in Israel. Ohne eine Lösung des palästinensischen Flüchtlingsproblems außerhalb der Grenzen Israels, wird kein territoriales Zugeständnis Frieden bringen.

Gleichermaßen müssen auch die Palästinenser, und nicht nur die Vereinigten Staaten, Israel als den Staat des jüdischen Volkes anerkennen, und jedes Friedensabkommen mit ihnen muss den Forderungen an Israel ein Ende setzen.

Ministerpräsident Netanyahu wird klar machen, dass für die Verteidigung Israels eine militärische Präsenz am Jordan-Fluss notwendig ist. Ministerpräsident Netanyahu wird weiterhin seiner Enttäuschung Ausdruck verleihen; zum einen über die Entscheidung der Palästinensischen Autonomiebehörde sich mit der Hamas zu verbünden, einer Terrororganisation, deren erklärtes Ziel die Zerstörung Israels ist; und zum anderen über die kürzlich von Mahmoud Abbas formulierten Ansichten, die geschichtliche Tatsachen grob verzerren und klar zeigen, dass Abbas einen palästinensischen Staat eher zur Fortsetzung des Konflikts als zur Beendigung dessen anstrebt.  

(Aus dem Büro des Ministerpräsidenten)
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Ayalon trifft US-Amtskollegen Steinberg
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich gestern mit seinem Amtskollegen, dem stellvertretenden Außenminister der Vereinigten Staaten James Steinberg, zu den halbjährlichen Strategiegesprächen getroffen. Im Folgenden finden Sie das gemeinsame Statement von Ayalon und Steinberg.
 
"Delegationen aus Israel und den Vereinigten Staaten, geleitet von Israels stellvertretendem Außenminister Danny Ayalon und seinem Amtskollegen, dem stellvertretenden Außenminister der Vereinigten Staaten James Steinberg, haben sich gestern in Jerusalem getroffen, um die halbjährlichen Strategiegespräche zwischen den USA und Israel fortzusetzen. Diese Gespräche geben den Vereinigten Staaten und Israel die Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge auf ranghoher Ebene zu diskutieren, um die daraus gewonnenen Einsichten auf aktuelle Herausforderungen anzuwenden. 
 

Foto: MFA

Die Vereinigten Staaten und Israel verpflichten sich weiterhin der Zusammenarbeit zur Verbesserung der regionalen Sicherheit und Stabilität – aktuell besonders dringlich angesichts unserer Unterstützung der demokratischen Bewegungen im Nahen Osten. Unsere Diskussionen helfen uns, Herausforderungen und Gelegenheiten zu erkennen, um unsere ohnehin schon enge Kooperation zum Wohle aller in der Region noch weiter auszubauen. Die Vereinigten Staaten und Israel möchten erneut ihr Streben nach einem dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinensern und zwischen Israel und all seinen Nachbarn betonen.        
 
Während unser Fokus derzeit auf den rapiden Veränderungen in der Region liegt, bleiben sich die Vereinigten Staaten und Israel doch weiterhin einer der größten Herausforderungen bewusst, der wir heute im Nahen und Mittleren Osten gegenüberstehen. Irans kontinuierliche Nichtbefolgung seiner internationalen Pflichten in Bezug auf sein Atomprogramm sowie seine kontinuierliche Unterstützung für terroristische Organisationen bereiten unseren beiden Ländern und der gesamten internationalen Gemeinschaft größte Sorge. Fortdauernde Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Irans Handlungen sowohl durch Druck als auch durch Einbindung anzugehen, sind ausschlaggebend, um Irans strategisches Kalkül zu ändern und ihn von der Erlangung nuklearer Waffen abzuhalten.  

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Strategiegespräche Ende diesen Jahres in Washington, da sie ein wichtiges Forum zur Diskussion der Probleme sind, denen die Vereinigten Staaten, Israel und der gesamte Nahe Osten gegenüberstehen.“ 
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“Model-Gesetz” wird geprüft
 Der Ausschuss der Knesset für Arbeit, Soziales und Gesundheit hat einen Gesetzesvorschlag genehmigt, der die Verwendung von anorektischen Models in der Modeindustrie verbieten soll. 

Das Gesetz besagt, dass alle männlichen oder weiblichen Models, die nach dem Body Mass Index stark untergewichtig sind, nicht in der Werbung gezeigt werden dürfen. Zusätzlich muss jede zusätzlich genutzte Retuschierung, die die Models schlanker aussehen lässt, in der Werbung mit angezeigt werden. 

“Die Mädchen heutzutage schauen auf die ultra-dünnen Models im Fernsehen und träumen davon, so auszusehen”, erklärt die Knessetabgeordnete Rachel Adatto (Kadima) während der Debatte. „In ihren Augen sind sie erfolgreich. Dieses Gesetz (…) wird das anorektische Schönheitsideal zertrümmern, das derzeit von Medien und Modeindustrie beworben wird.“

„Anorexie ist eine heimtückische Krankheit, die tödlich enden kann. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, während mehr und mehr Teenager dieser Krankheit zum Opfer fallen. Es ist unsere Pflicht, dieser ernstzunehmenden Tendenz entgegenzuwirken. Dieses Gesetz wird nicht alle Essstörungen heilen, aber es ist ein erster Schritt, eine echte Waffe in diesem wichtigen Kampf“, fügte Adatto hinzu.  

Ärzte und Delegierte des Gesundheitsministeriums zeigten bei der Debatte ihre Unterstützung für das Gesetz und erklärten, dass die Methode, in der das gesunde Körpermaß berechnet wird internationalen Standards folgt, und jeden, der stark unter die Empfehlungen fällt, als krank einstuft.

Adi Barkan, Modefotograf und Agent, sagte, dass die Modeindustrie eine „kranke Industrie“ sei. „Lasst uns dem ein Ende setzen. Die meisten Models essen etwa 500 Kalorien am Tag und man sagt ihnen immer noch, dass sie mehr abnehmen müssen“, erklärte Barkan. 

Der Vorsitzende des Komitee, Haim Katz (Likud), beendete das Treffen mit den Worten: „Die Statistiken sind erschreckend. Wir wollen jeden Schaden von der Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen abhalten. Der Modeindustrie zu schaden ist nicht gut, aber wenn wir wissen, dass wir nur ein Kind oder eine Familie in Israel gerettet haben, ist das gut genug.“
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Israel restauriert Kriegs-Graffiti von 1948
Die israelische Regierung hat ein 63 Jahre altes Graffiti restauriert, welches sich an einer viel befahrenen Autobahn befunden hatte und vor Jahrzehnten als Schandfleck entfernt worden war. Inzwischen wurde erklärt, dass die hingekritzelten hebräischen Worte bewahrt werden müssen als wichtiges Zeugnis des Krieges, der zu Israels Unabhängigkeit geführt hat.

Das Graffiti, das von einem Soldaten während heftiger Gefechte vor Jerusalem an einer alten Pumpstation hinterlassen wurde, besagt: „Palmach Baruch Jamili P.T. 1948!“

Palmach war eine jüdische Eliteeinheit, Baruch Jamili war der Name des Soldaten und „P.T.“ stand für seine Heimatstadt Petah Tikvah in der Nähe von Tel Aviv.

Ob das Ausrufezeichen mit Absicht gesetzt worden war, ist nicht klar. Es zeigt aber die Heftigkeit der Kämpfe, denen der junge Staat Israel ausgesetzt war. Der Krieg gegen palästinensische Araber und Armeen angrenzender arabischer Staaten kostete 6.000 Männer und Frauen das Leben, 1% der jüdischen Bevölkerung zur damaligen Zeit.

Das Original des Graffitis war vom Hausbesitzer, den Israelischen Wasserwerken, 1984 entfernt worden. Die restaurierte Version ist seit Mittwoch wieder in frischer schwarzer Farbe an der Autobahn von Jerusalem nach Tel Aviv sichtbar.

Die Regierung und das Unternehmen hatten einen Künstler beauftragt, das Graffiti pünktlich zum Gedenktag an die Toten der Kriege und des Terrors sowie des israelischen Unabhängigkeitstag zu restaurieren.

„Wir sind glücklich, dass dieses historische Stück restauriert wurde. Es hatte seinen Weg in die israelische Kultur gefunden und fasst eine ganze Periode und Generation zusammen, der wir die Gründung dieses Landes verdanken“, sagte Kabinettssekretär Zvi Hauser.



Das Graffiti, welches jahrlang als inoffizielle Sehenswürdigkeit galt und Vorbeifahrende an den Krieg erinnerte, wurde 1974 berühmt, als einer der bekanntesten israelischen Sänger, Shlomo Artzi, einen Hit darüber schrieb. Es spiegelte die gedrückte Stimmung des Landes nach dem verheerenden Krieg 1973 wider. Im Kontrast dazu stand die euphorische Stimmung die vor dem Konflikt herrschte.

„Von der Traurigkeit Bab el-Wads“, besingt er im Lied den arabischen Namen für die Stelle, wo sich das Graffiti befand, „ist nur ein Name geblieben: Baruch Jamili und Palmach.“ Die Fragen, die das Lied aufwirft – „Wer war Baruch Jamili? Was hat Baruch Jamili getan? Wo ist Baruch Jamili? – wurden nach Bekanntwerden des Liedes beantwortet: Jamili war ein 25-jähriger Israeli jemenitischer Abstammung. Er sollte damals Panzer auf ihren Weg in den belagerten jüdischen Teil Jerusaelms begleiten.

Jahrelang hat Jamili erfolglos gegen die Beseitigung des Graffitis gekämpft – des Graffitis, das ihn berühmt gemacht hat und das er als Erinnerungsstück an die Kämpfe, bei denen viele seiner Kameraden umkamen, verstanden hatte. Im Jahr 2004 starb Jamili im Alter von 81 Jahren.


(ynet, 18.05.2011)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1790 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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