Montag, 06.06.2011
 
 
Israel beschwert sich bei UN über Syrien
 

Foto: IDF
Yigal Palmor, der Sprecher des Außenministeriums, hat heute bestätigt, dass Israel nach den gewalttätigen Angriffen auf die Nordgrenze bei den UN Beschwerde gegen Syrien einlegen will. Die Beschwerde richte sich hauptsächlich gegen die „Manipulation der eigenen Bürger um gewalttätige Auseinandersetzungen an der Grenze zu provozieren“, erklärte Palmor. Am 44. Jahrestag des Sechs-Tage-Kriegs kam es erneut zu Unruhen und zahlreichen Versuchen, die Grenze zu Israel zu durchbrechen.  
 
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(Bank of Israel, 06.06.11)


Sonnig und klar.

Jerusalem: 15/26 °C
Tel Aviv: 21/26 °C
Haifa: 22/27°C
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Ein Gedi: 25/35 °C
Eilat: 24/38 °C




Netanyahu spricht bei High-Tech Konferenz

Netanyahu hat über Geschichte und Zukunft der israelischen Wirtschaft gesprochen.

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Benetton eröffnet erstes Geschäft in Tel Aviv

Die italienische Modekette Benetton wird demnächst im Dizengoff Center in Tel Aviv seine erste Filiale in Israel eröffnen.

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Israeltag in New York

Am Sonntag haben rund 30.000 Menschen in New York City an der „Celebrate Israel“ Parade teilgenommen.

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Netanyahu spricht bei High-Tech Konferenz
Bei der internationalen High-Tech-Konferenz in Jerusalem hat Netanyahu eine ausführliche Rede über die Transformation und die Zukunft der israelischen Wirtschaft gehalten. Israel habe sich vor allem dank der großen “brain power” hin zu einer innovativen Start-Up-Nation entwickelt, die besonders im High-Tech-Sektor wegweisend sei und deren Wirtschaftskraft sich dank der High-Tech-Innovationen auch in den nächsten Jahren weiter steigern werde, sagte Netanyahu.


Foto: GPO

Der Ministerpräsident lobte dabei vor allem die israelischen Entwicklungen in den Bereichen ölunabhängige Energiegewinnung, Agri-Tech und Schutz im Cyberspace. Zu der Konferenz waren Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern angereist.

Zum Abschluss seiner Rede resümierte Netanyahu: “Meine Botschaft an Sie ist heute: Investieren Sie in Israel. Es ist gut für die Technologie. Es ist gut für Israel. Es ist gut für die Welt. Und nicht zuletzt gibt es noch einen Grund: Sie werden dadurch auch eine Menge Geld machen.”

Zur vollständigen Rede: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/PMSpeaks/speachhitech020611.htm

(Amt des Ministerpräsidenten, 06.06.11)
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Benetton eröffnet erstes Geschäft in Tel Aviv
Die italienische Modekette Benetton wird demnächst im Dizengoff Center in Tel Aviv seine erste Filiale in Israel eröffnen. Das Geschäft wird sich im Erdgeschoss nahe der Hapoalim Bankfiliale befinden.

Die beiden Franchiser Benettons in Israel, Dubi Shneidman und Eran Weizer, möchten darüber hinaus eine weitere Filiale im Tel Aviver Azrielli Einkaufszentrum eröffnen, wo sich bereits die international führenden Modeketten H&M und GAP niedergelassen haben.

Ab 15. Juni soll den Franchisern der Laden im Dizengoff Center zur Verfügung stehen und die Renovierungsarbeiten beginnen. Der Laden hat eine Größe von 250 Quadratmetern sowie eine Galerie mit weiteren 150 Quadratmetern Fläche.


Dizengoff Center

Schätzungen zufolge wird Benetton monatlich an die 150.000 NIS (30.400 Euro) Miete zahlen. Diese Summe ergibt sich aufgrund der Größe und der attraktiven Lage des Geschäfts. Das Investitionsvolumen des Unternehmens in diesen Laden dürfte bei 1,5 Mio NIS (304.000 Euro) liegen.

Weizer und Shneidman planen, in Israel zehn Geschäfte des Italienischen Mode-Riesen zu eröffnen. Jeder soll zwischen 200 und 500 Quadratmeter groß sein und den Benetton-Läden weltweit ähneln. Zum Sortiment wird die United Colors Kollektion gehören sowie die Undercolor Accessoires.

Benetton kehrt nach Israel zurück, nachdem sich die italienische Firma 1990 aufgrund schlechter Verkaufszahlen vom israelischen Markt zurückgezogen hatte. Der Grund damals waren vermutlich zu hohe Preise. Jetzt sollen die Preise denen von ZARA ähneln.

Benetton wurde in der Vergangenheit stets als teure Marke behandelt. Nachdem das Unternehmen weltweit seine Marke verändert hat, gilt Benetton nun als hoch-qualitative Marke mit moderaten Preisen.

In Israel wird erwartet, dass Benetton gegen international erfolgreiche Billig-Ketten konkurrieren muss, allen voran H&M, American Eagle Outfitters und Forever21.

(Ynetnews, 05.06.11)
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Israeltag in New York
Am Sonntag haben sich 30.000 Menschen in New York City zur „Celebrate Israel“ Parade versammelt, um ihre Unterstützung für Israel zu zeigen. Das Empire State Building erstrahlte in Blau und Weiß und israelische Fahnen schmückten die 5th Avenue.

Die Veranstaltung fand das 48. Jahr in Folge statt und teilgenommen haben unter anderem New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, Gouverneur Andrew Cuomo, Israels Botschafter in den USA Michael Oren, der israelische Generalkonsul Ido Aharoni und der israelische Minister für Öffentlichkeitsarbeit und Angelegenheiten der Diaspora, Yuli Edelstein.



Ein besonderer Gast fehlte leider aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Einreisevisum: Gheorges (George) Exantus, ein haitianischer Salsa-Tanzchampion, der bei dem Erdbeben 2010 ein Bein verlor. Israelische Ärzte behandelten ihn und halfen ihm dank Prothese und Rehabilitierungsmaßnahmen innerhalb von acht Monaten wieder zu tanzen. Eigentlich sollte er auf der Parade tanzen, doch die Einreise war leider nicht möglich.

Die Parade wurde live im Fernsehen übertragen und war die wahrscheinlich größte pro-israelische Feier der Welt.     

(Jerusalem Post, 05.06.11)
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Israel beschwert sich bei UN über Syrien
Yigal Palmor, der Sprecher des Außenministeriums, hat heute bestätigt, dass Israel nach den gewalttätigen Angriffen auf die Nordgrenze bei den UN Beschwerde gegen Syrien einlegen will. Die Beschwerde richte sich hauptsächlich gegen die „Manipulation der eigenen Bürger um gewalttätige Auseinandersetzungen an der Grenze zu provozieren“, erklärte Palmor.  Am 44. Jahrestag des Sechs-Tage-Kriegs kam es erneut zu Unruhen und zahlreichen Versuchen, die Grenze zu Israel zu durchbrechen.

Die israelische Armee (ZAHAL) habe mit größtmöglicher Zurückhaltung agiert, sagte ein Armeesprecher, und erklärte weiter, dass die syrische Regierung gezielt die Ausschreitungen provoziert habe, um die Weltöffentlichkeit von der blutigen Unterdrückung der demokratischen Oppositionsbewegung im Land abzulenken.  

Weiterhin beschuldigten ranghohe israelische Regierungsvertreter die syrische Polizei, ebenfalls für die Gewalt verantwortlich zu sein. „Syrien versucht dadurch die Aufmerksamkeit von den Massakern abzulenken, die es an seinen Bürgern verübt. Wir haben in den vergangenen Tagen Kontakt zu Syrien und Libanon aufgenommen. Libanon hat die Proteste verhindert, doch Syrien hat sich dafür entschieden, diese Provokation durchzuführen.“

(Haaretz, 06.06.11)


Foto: IDF

Während gewalttätige Demonstranten in der Nähe des Qalandiya Grenzübergangs Steine warfen und Reifen anzündeten, haben die israelischen Verteidigungskräfte durchgehend sichergestellt, dass Palästinenser weiterhin wie gewohnt nach Israel kommen können. Am Morgen passierten beispielsweise zwei palästinensische Krankenwagen die Grenze, die ihre Patienten von einem palästinensischen in ein israelisches Krankenhaus transportierten. Und auch die Dienste der Zivilverwaltung der israelischen Armee waren weiterhin geöffnet und standen wie üblich der Öffentlichkeit zur Verfügung. Zusätzlich wurden Fußwege in der Nähe der Unruhen offen gehalten, um den Anwohnern die Verrichtung ihrer täglichen Routine weiter zu ermöglichen.

(Israelische Verteidigungskräfte, 05.06.11)


Foto: IDF

Ministerpräsident Netanyahu hat sich wie folgt zu den Angriffen auf Israels Grenzen geäußert:

„Heute begehen wir den 44. Jahrestag des Ausbruchs des Sechs-Tage-Kriegs. Ägypten hatte kurz zuvor die Straße von Tiran geschlossen, 100.000 Soldaten in den Sinai abkommandiert und eine militärische Allianz gegen Israel mit Syrien und dem Irak geschlossen, die wiederum Soldaten zum Einsatz gegen das belagerte Israel versprochen und entsendet hatten.

Wir baten Jordanien, nicht in den Krieg einzutreten, doch zu unserer Enttäuschung wurde diese Bitte abgelehnt. So mussten wir an drei Fronten gegen riesige Armeen kämpfen, und befreiten uns dank brillanter militärischer Aktionen aus dem Würgegriff, der unsere Existenz bedrohte.

Zu meinem Bedauern gibt es heute extremistische Elemente um uns herum, die versuchen, unsere Grenzen zu durchbrechen, und unsere Gemeinden und Bürger zu bedrohen. Wir werden ihnen das nicht erlauben. Ich habe die Sicherheitskräfte angewiesen, mit maximaler Zurückhaltung zu agieren, und gleichzeitig mit Entschlossenheit unsere Souveränität, unsere Grenzen, unsere Gemeinden und unsere Bürger zu schützen.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 05.06.11)
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Photovoltaik-Anlagen auf dem Vormarsch
Intel Israel hat eine Photovoltaik-Anlage auf den Dächern seiner Firma zur Stromproduktion in Jerusalem installiert. Sie ist die erste ihrer Art außerhalb der USA.

Die Generaldirektorin für Umweltschutz, Alona Sheafer, gratulierte Intel zu seinen Bemühungen, mehr Energie aus erneuerbaren Ressourcen zu erzeugen und somit die Treibhausgasemissionen Israels zu reduzieren.

Es wird mit einer Produktion von 85.000 kWh/Jahr gerechnet, basierend auf 228 Panelen, die je 220 Watt erzeugen. Der so erzeugte Strom wird an die Israel Electric Corporation verkauft.

(Ministerium für Umwelt, 30.5.11)

Im Kibbutz Ketura bei Eilat wurde gestern von Arava Power das erste kommerzielle Solaranlagen-Feld Israels, „Ketura Sun“, in Betrieb genommen. Pünktlich zum Internationalen Umwelttag hat Arava Power angekündigt, bis 2014 weitere Felder mit Investitionen von bis zu zwei Milliarden Dollar zu bauen.


Ketura Sun

Kibbutz Ketura, ca. 50 km nördlich von Eilat gelegen, gehört mit 350 Sonnentagen im Jahr zu den sonnenreichsten Orten der Erde und ist somit ein passender Standort für Solaranlagen.

Die Arava-Region und insbesondere der Kibbutz Ketura sind an vorderster Front des nachhaltigen Fortschritts in Israel. Das Arava Institut für Umweltstudien rühmt sich, das „erste umwelttechnische Bildungs- und Forschungsprogramm im Nahen Osten“ zu sein, dessen Studentenschaft aus Jordaniern, Palästinensern, Israelis und Studenten aus der ganzen Welt besteht.

Die israelische Regierung hat die Absicht, bis 2020 10% des Energiebedarfs Israels aus Solarkraft und anderen erneuerbaren Energien abzudecken.

Bei der Eröffnungsfeier von Ketura Sun nahmen neben Uzi Landau, Minister für Nationale Infrastruktur, und Orit Noked, Landwirtschaftsministerin, auch zahlreiche Knessetabgeordnete teil.

„Es geht hier nicht um Ketura Power, es geht hier um die Unabhängigkeit des Staates Israel“, so Mitbegründer und Präsident von Arava Power, Yosef Abramowitz.

(Haaretz, 06.06.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1807 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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