Freitag, 01.07.2011
 
 
Tel Aviv feiert Weiße Nacht
 

Foto: ynet
Schlaflos in Tel Aviv: Gestern fand zum fünften Mal die Weiße Nacht statt. Unzählige Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen und vieles mehr erfüllten die ganze Stadt.

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1 CHF - 4.0175 NIS (-1.857%)
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1 $ - 3.3990 NIS (-0.469%)

(Bank of Israel, 01.07.11)



Heiter bis wolkig

Jerusalem: 16/26 °C
Tel Aviv: 22/28 °C
Haifa: 23/28°C
Be’er Sheva: 19/31 °C
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Eilat: 25/36 °C



Israelischer Kaffee international erfolgreich

Wo auch immer man politisch stehen mag, es gibt eines, was alle Israelis vereint – die Liebe zum Kaffee.
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Israelischer Kaffee international erfolgreich
Wo auch immer man politisch stehen mag, es gibt eines, was alle Israelis vereint – die Liebe zum Kaffee.
Wann immer man durch eine der florierenden israelischen Städte schlendert, wird man sich auf einmal wie in Paris oder London fühlen, wenn man die vielen Cafés sieht, die von Legionen von Kaffee-Trinkern gefüllt werden.

In den letzten fünfzehn Jahren sind Ketten wie Aroma und Cup O’Joe, Arcaffe und Café Hillel ebenso allgegenwärtig wie die goldenen Bögen von McDonalds.

In einem Land, das von Café-Ketten nur so überläuft, haben einige der erfolgreichen Ketten nun begonnen, ihren Horizont auch über Israel heraus zu erweitern und exportieren nun ihre Kaffees. Es heißt auf Wiedersehen, Jaffa-Orangen, hallo, Eiskaffee!

Die israelische Kaffee-Kultur ist älter als der Staat selbst. Wie Michael Reiner, Vorstandsvorsitzender von Ava Coffee erklärt, kommt die entspannte Kaffee-Kultur vor allem aus der nahöstlichen Umgebung. „Wir haben die Gewohnheiten der Beduinen und Araber übernommen, die dem sozialen Akt der Kaffeezubereitung und des Kaffee-Trinkens eine große Bedeutung beimessen.“

Ja, man kann sogar sagen, dass der Kaffe bei der Staatsgründung eine große Rolle spielte. Die Untergrund-Kämpfer in der Mandatszeit saßen zusammen und tranken den starken dickflüssigen Türkischen Kaffee, der auf Hebräisch „Botz“ genannt wird – Schlamm.

Botz ist für Jahrzehnte der weitverbreitetste Kaffee geblieben, getrunken von Soldaten bei der Nachtwache und Studenten zwischen zwei Seminaren.

Aber mit den Jahren kamen dann auch andere Kaffee-Sorten dazu, wie Nes (Kurz für Nescafé) aus den USA und aus Europa der Cappuccino.

Als die Israelis in den siebziger und achtziger Jahren begannen zu reisen, brachten sie aus der Welt die verschiedenen Kaffee-Sorten mit, die sich bald über das Land ausbreiteten.

In den neunziger Jahren kamen dann die „Spezialkaffees“, die vor allem im Café „Ilan’s“ in Tel Aviv und von der Kette „Arcaffe“ eingeführt wurden. Dann kam der Boom - zwischen 1995 und 1998 wurden in Israel 500 neue Kaffee-Bars eröffnet.


Foto: MFA

Jede Kette hat ihren eigenen Stil, und Gebäck und Kuchen sind mindestens so wichtig wie die verschiedenen Kaffee-Sorten. Am meisten wird Cappuccino getrunken, oder wie er auf Hebräisch heißt „Kaffee hafuch“, umgedrehter Kaffee. Danach kommen die Eiskaffees und an dritter Stelle der Espresso.

Doch der gute alte Botz ist immer noch der Kaffee, der für den Hausgebrauch am meisten verkauft wird, auch wenn mehr und mehr Israelis heute eine Espresso-Maschine zu Hause haben.

So speziell ist die israelische Kaffee-Kultur, dass Starbucks hier keine Chance hatte – nach nur zwei Jahren waren die wenigen Filialen wieder aus dem Land verschwunden.

Im Gegenzug suchen nun israelische Kaffeehäuser ihr Glück im Ausland – Aroma hat 2006 seine erste ausländische Filiale in New York eröffnet, heute gibt es 15 Filialen im Ausland, in den USA, Kanada, der Ukraine, Rumänien und Kasachstan. Und nicht zuletzt hat Aroma auch eine Filiale auf der Friedrichsstraße in Berlin.

(Außenministerium des Staates Israel, 28.06.11)
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Tel Aviv feiert Weiße Nacht
Schlaflos in Tel Aviv: Gestern fand zum fünften Mal die Weiße Nacht statt. Unzählige Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen und vieles mehr erfüllten die ganze Stadt. Ob durch öffentliche Rockkonzerte, Kunstgalerien oder Straßenfeste – Tel Aviv hat einmal mehr ihren Ruf als Stadt, die niemals schläft, unter Beweis gestellt.

Der große Star der Weißen Nacht war wie immer der Rothschild-Boulevard. Angefangen bei einer wilden Kopfhörer-Party neben dem frisch renovierten HaBima-Theater über zahlreiche Bands und Hunderte sich Vergnügender, die auf den Straßen feierten bis hin zu den neuen Ausstellungen, die in der Nacht eröffnet wurden – der Rothschild-Boulevard war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Ein weiterer Publikumsmagnet war „Indie City“, in dessen Rahmen auf zwei Bühnen populäre Bands aus der Tel Aviver Indie-Szene auftraten. Im Dizengoff-Center waren Balkan Beat Box zu bewundern.

Aber nicht nur im Stadtzentrum wurde gefeiert. Der Auftritt von Achinoam Nini (NOA) in Jaffo war ebenfalls bis zum letzten Platz gefüllt. Wer zu Fuß zum Meer unterwegs war, konnte die riesige Strandparty am Banana Beach nicht verfehlen, bei der zu den Klängen von Knissiat ha-Sechel und Matbucha Project gefeiert wurde. Und wer eine ruhigere Option suchte, konnte einen beeindruckenden Auftritt von Shlomo Lahav im alten Bahnhof (HaTachana) erleben oder sich in der Israelischen Oper die beliebtesten Opernarien anhören.
Auch nächtliche Stadtführungen zum architektonischen Erbe der Stadt wurden angeboten. Außerdem war das Eretz Israel Museum bis zwei Uhr morgens geöffnet.

Und für alle, die bis zum Morgen gefeiert hatten, gab es um halb sechs noch einen Yoga-Workshop bei Sonnenaufgang am Hafen.

Tel Aviv feiert mit der Weißen Nacht sein UNESCO-Weltkultur-Erbe als Weiße Stadt der Bauhaus-Architektur. Der Begriff Weiße Nacht wird im Hebräischen aber auch für durchwachte Nächte verwendet.

(Haaretz, 01.07.11)
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Berliner Initiative: „Bundesregierung soll Israel eindeutig unterstützen!“
Persönlichkeiten aus dem Berliner politischen Leben und Vorsitzende israel-solidarischer Organisatioen haben die "Berliner Initiative" ins Leben gerufen, um eine klare Stellungnahme zur erwarteten Flottille zu geben:

In dem Aufruf heißt es: „Auch wenn die 2. „Gaza Flottille“ noch nicht unterwegs ist - Sie ist eine vorsätzliche Provokation Israels.

„Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach, gibt hiermit in Zusammenarbeit mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.”

So heißt es in einer Pressemitteilung der deutschen „Friedensaktivisten“ vom 30.5.2011. Sie ist erstaunlich ehrlich:

Es ist nicht von einer „Hilfsflottille“ die Rede, sondern von einer „Initiative zum Bruch der Gazablockade“. Schirmherr der „Deutschen Initiative“ ist Prof. Udo Steinbach, der ungeachtet der neun getöteten Aktivisten bei der ersten „Gaza Flottille“ zu strafbaren Handlungen aufruft. Die Gefahr von Toten und Schwerverletzten nimmt dieser Schirmherr offensichtlich billigend in Kauf.

Wir stellen fest:

1.    Wer für Menschenrechte eintritt, fordert die unverzügliche Freilassung von Gilad Shalit

2.    Israel hat das „Recht zur Selbstverteidigung“. Die Blockade ist erforderlich, um Waffentransporte vom Meer aus an Terroristen zu unterbinden. Es ist unwahr, dass die Blockade negativen Einfluss auf die Wirtschaft Gazas hat. Es gelangen täglich die lebensnotwendigen Waren auf dem Landweg über Israel oder Ägypten nach Gaza. Die Blockade ist nach internationalem Recht legitim und Israel hat sogar die Pflicht, Blockadebrecher zu stoppen, sonst wird die Blockade unwirksam.

3.    Schon die Gaza Flottille 2010 war kein Versuch, humanitär zu helfen, sondern eine bewusst inszenierte Provokation israelfeindlicher Extremisten. Selbst die Mitinitiatorin Frau Arraf widerlegt bewusst oder unbewusst die Rhetorik der Macher. Dass Israel inzwischen weit mehr Lieferungen nach Gaza zulasse als damals (2010), sei gleichgültig, sagt sie – denn: „Unsere Mission ist nicht humanitär. Die Palästinenser wollen keine humanitäre Hilfe. Sie wollen die komplette Befreiung.“

4.    Die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft müssen jetzt entschieden und geschlossen an der Seite Israels stehen. Der britische Minister für den Nahen Osten, Alistair Burt, bezeichnete die Gaza-Flottille als „Provokation Israels“ und „unklug“. Das US-Außenministerium verurteilte die Aktion als „unverantwortlich und provokativ”. Die Einzigartigkeit der deutsch-israelischen Beziehungen verlangt, daß sich die Bundesregierung mindesten ebenso eindeutig an die Seite Israels stellt. Es reicht nicht aus, „nachdrücklich“ zu empfehlen, sich nicht an der Gaza-Flottille zu beteiligen."

Zu den Erstunterzeichnern gehören:

- Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam
 
- Michael Joachim, Vorsitzender der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

- Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

- Lea Rosh, Vorsitzende des „Förderkreises zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas“

- André Schmitz, Staatssekretär für Kultur des Landes Berlin

- Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

- Michael Berger, Vorsitzender Bund jüdischer Soldaten
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Gemeinsame Konferenz von OECD und der Israelischen Regierung
Vom 28.-30. Juni fand im israelischen Außenministerium eine gemeinsame Konferenz der OECD und der israelischen Regierung zum Abbau von Bürokratie statt. Der Leiter des Amts des Ministerpräsidenten Eyal Gabai erklärte dazu: „Die israelische Regierung hat sich dem Kampf zur Reduzierung der Bürokratie verschrieben. Dies ist nicht nur graue Theorie sondern soll in der Implementierung von echten Maßnahmen resultieren, deren Ziel die Verbesserung der Dienstleistungen für die Bürger ist.“

Gabai fügte hinzu, dass die Regierung von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu dem Krieg gegen die Bürokratie hohe Priorität einräume und dies mit verschiedenen Reformen einhergehe, so in der Landverwaltung, im Geschäftsleben, Dienstleistungen für Bürger und auch innerhalb der Ministerien.

Die Konferenz war die erste ihrer Art seit dem Beitritt Israel zu OECD.

(Amt des Ministerpräsidenten, 28.06.11)
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Netanyahu: Iron Dome notwendig für den Frieden
Am Rande des Jüdischen Weltkongresses in Jerusalem hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu gegenüber drei Kongressabgeordneten aus dem Staat Kalifornien die Notwendigkeit des Raketenabwehrsystems Iron Dome erläutert. Netanyahu erklärte, dass es zwei kritische Sicherheitsaspekte in jedem Abkommen mit den Palästinensern gebe. Der erste sei eine langfristige militärische Präsenz im Jordan-Tal, um den Waffenschmuggel und das Eindringen von Terroristen in die Westbank von Jordanien aus zu verhindern. Das zweite sei die Installation des Raketenabwehrsystems Iron Dome entlang der Grenze eines zukünftigen Palästinensischen Staates, um Raketenangriffe von der Westbank auf israelische Städte zu verhindern.

Im Moment verfügt Israel über zwei Iron Dome Systeme und wird bis Ende des Jahres ein drittes erhalten.


Foto: ZAHAL

Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte, Israel könne bis Mitte des Jahrzehnts dreizehn bis fünfzehn dieser Systeme verfügen, die Schutz vor Raketen und Artillerie-Geschossen mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern bieten.

Iron Dome ist Teil eines dreiteiligen Raketenabwehrschildes, das den bereits funktionsfähigen Arrow einschließt, der Schutz vor ballistischen Raketen bietet und David’s Sling zum Schutz vor Mittelstreckenraketen, der sich noch in der Entwicklung befindet.

Die drei Kongressabgeordneten reisten im Anschluss an die Konferenz nach Ägypten weiter. In diesem Zusammenhang erklärte Netanyahu, es sei wichtig, dass die Abgeordneten die Wichtigkeit der Beibehaltung des israelisch-ägyptischen Friedensabkommens gegenüber den Ägyptern unterstrichen.

(Jerusalem Post, 30.06.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1832 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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