Montag, 25.07.2011
 
 
Israel verurteilt die Anschläge von Oslo und Utøya
 

Die Flagge der israelischen Botschaft in Oslo weht auf Halbmast (Foto: MFA)
Israel hat die Anschläge von Norwegen aufs Schärfste verurteilt. In einer Stellungnahme des Außenministeriums heißt es:

„Israel ist schockiert über die Terroranschläge von Oslo, bei denen unschuldige Menschen ermordet wurden. Nichts kann diese abscheuliche Gewalttat rechtfertigen und wir verurteilen die brutalen Anschläge aufs allerschärfste.

Wir stehen in dieser schweren Stunde an der Seite der Menschen und der Regierung Norwegens und vertrauen darauf, dass die norwegischen Behörden diejenigen zur Rechenschaft ziehen werden, die für diese abscheuliche Tat verantwortlich sind."

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Gold für Israel bei der Mathematikolympiade

1 € - 4.8961 NIS (0.164%)
1 CHF - 4.2322 NIS (2.836%)
1 £ - 5.5499 NIS (0.436%)
1 $ - 3.4080 NIS (0.501%)
 
(Bank of Israel, 25.07.11)


Sonnig aber schwül

Jerusalem: 23/34 °C
Tel Aviv: 24/32 °C
Haifa: 25/33°C
Be’er Sheva: 25/40 °C
Ein Gedi: 32/44 °C
Eilat: 30/44 °C



 
 


Gold für Israel bei der Mathematikolympiade
Das israelische Team hat bei der internationalen Mathematikolympiade in Amsterdam eine Gold- und drei Bronzemedaillen gewonnen. Dies ist das beste israelische Resultat seit sieben Jahren.

Der Gewinner der Goldmedaille ist der Schüler Rom Dudkevitz aus Ramat Gan. Guy Rava, einer der drei Bronzemedaillengewinner erklärte nach Abschluss des Wettbewerbs: „Das ist ein wunderbares Gefühl und ein ganz großer Spaß. Es war ein sehr schwerer Wettbewerb, wir standen unter großem Druck. Wir haben an zwei Tagen hintereinander jeweils eine Prüfung von viereinhalb Stunden gehabt. Jetzt fahren wir zurück nach Israel und ruhen uns ein wenig von der Mathematik aus.“


Das Logo der Mathematikolympiade

Erziehungsminister Gideon Sa‘ar gratulierte dem Team. „Ihr habt Israel hervorragend repräsentiert und beeindruckende Ergebnisse erzielt“, so der Minister.

(Ynet, 22.07.11)
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Israel verurteilt die Anschläge von Oslo und Utøya
Israel hat die Anschläge von Norwegen aufs Schärfste verurteilt. In einer Stellungnahme des Außenministeriums heißt es:

„Israel ist schockiert über die Terroranschläge von Oslo, bei denen unschuldige Menschen ermordet wurden. Nichts kann diese abscheuliche Gewalttat rechtfertigen und wir verurteilen die brutalen Anschläge aufs allerschärfste.

Wir stehen in dieser schweren Stunde an der Seite der Menschen und der Regierung Norwegens und vertrauen darauf, dass die norwegischen Behörden diejenigen zur Rechenschaft ziehen werden, die für diese abscheuliche Tat verantwortlich sind.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir sprechen den Hinterbliebenen unser aufrichtiges Beileid aus und hoffen auf schnelle Genesung der Verletzten. Wir stehen der norwegischen Regierung für jedwede Hilfe  zur Verfügung.“

In einem Kondolenzbrief an den König von Norwegen und das norwegische Volk drückte Präsident Shimon Peres seine Anteilnahme aus. Peres schrieb: „Die Menschen in Israel sind schockiert und teilen den Schmerz der Menschen in Norwegen über diesen abscheulichen Mord an unschuldigen Bürgern und unschuldigen Jugendlichen. Unsere Herzen sind bei den Familien, die verloren haben, was ihnen am liebsten war. Wir beten für die schnelle Gesundung der Verletzten.“

Auch Ministerpräsident Netanyahu nahm während der Kabinettssitzung Stellung zu den Anschlägen. Er erklärte: "Wir in Israel können uns voll und ganz in diese Katastrophe hineinversetzen und sind zutiefst schockiert von diesem Verbrechen. Wir kennen den unerträglichen Schmerz der Familien und der  Nation. Deshalb möchte ich den Menschen, der Regierung und dem Staat das aufrichtige Beileid der Menschen, der Regierung und des Staates Israel aussprechen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 24.07.11)
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Umfrage: Arbeitsplätze wichtiger als Gang zu UN
Eine Umfrage hat ergeben, dass es den Palästinensern wichtig ist, dass Ihre Politiker für sie Arbeitsplätze schaffen und das Gesundheitssystem ausbauen. Die Ausrufung eines Staates wurde hingegen für weniger wichtig erachtet.

Ebenso gibt eine Mehrheit an, diplomatische Kontakte mit Israel der Gewalt vorzuziehen. Die Ereignisse des „arabischen Frühlings“ sind für die meisten weit weg.

Für die Umfrage befragte das Institut „Greenberg Quinlan Rosner Research“ gemeinsam mit dem „Palestinian Center for Public Opinion“ 1.010 Palästinenser (656 in der Westbank und 354 im Gaza-Streifen).

Hierbei waren 80% der Befragten der Meinung, die Schaffung von Arbeitsplätzen sei eines der beiden wichtigsten Themen. 36% erachteten den Ausbau des Gesundheitssystems als besonders wichtig, 23% Ausbildung und Erziehung.

Zwar unterstützen 64% der Befragten die Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Vereinten Nationen, jedoch gaben nur 4% dies als eines der wichtigsten Themen an. Nur 1% sahen Massenproteste gegen Israel unter den beiden wichtigsten Themen.


Quelle: The Israel Project

74% stimmten der Aussage zu, sie seien „nicht wirklich Teil der Revolutionen“ des arabischen Frühlings. 46% waren besorgt darüber, dass die Revolutionen „den palästinensischen Gebieten Instabilität bringen werden“.

Die kritische Einstellung der Befragten zur Hamas hat sich seit dem letzten Jahr von 56% auf 67% erhöht. Noch größer ist die Steigerung bei der Ablehnung des Iran, die von 55% auf 77% gestiegen ist. 73% stimmten der Aussage zu, „der Iran ist kein Freund des palästinensischen Volkes“.

81% waren der Meinung, eine Versöhnung zwischen Hamas und Fatah diene dem nationalen Interesse. Auch bei der Frage, ob sie beabsichtigten, an den nächsten Wahlen teilzunehmen, lag die Zustimmung bei 81%.

65% der Befragten unterstützten diplomatische Kontakte mit Israel, nur 30% waren dagegen der Meinung, Gewalt sei das Mittel für die Lösung des Konflikts. Die Unterstützer von Gewalt waren in der Tendenz weniger gut ausgebildet und stärker religiös als die Unterstützer der Diplomatie.

Bei der Frage, ob sie bestimmte Maßnahmen als moralisch „richtig“ oder „falsch“ betrachteten, erklärten 62%, die Entführung israelischer Soldaten sei richtig. 61% unterstützten eine Benennung von Straßen nach Selbstmordattentätern. Nur 29% dagegen waren der Meinung, die Ermordung der Familie in Itamar sei richtig gewesen, und 59% sehen den Beschuss israelischer Zivilisten und Städte als falsch an.

(Jerusalem Post, 22.07.11)

Zu allen Ergebnissen der Umfrage geht es hier: http://www.theisraelproject.org/atf/cf/%7B84dc5887-741e-4056-8d91-a389164bc94e%7D/2011-07_PALESTINIAN_SURVEY_CHARTS.PDF
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Versuchter Waffenschmuggel über das Tote Meer verhindert
Zwei Männer wurden heute unter dem Verdacht festgenommen, versucht zu haben, Waffen aus Jordanien über das Tote Meer nach Israel zu schmuggeln. Sie hatten ca. zehn Kalaschnikows, Magazine und zusätzliche Ausrüstung bei sich.

Die beiden Verdächtigen waren bereits seit mehreren Monaten beobachtet worden.

(Ynet, 25.07.11)
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Neuer internationaler Flughafen genehmigt
Bei der gestrigen Kabinettssitzung hat die Regierung den Bau eines internationalen Flughafens im südisraelischen Timna genehmigt. Timna liegt ca. 30 km vor der Stadt Eilat, der Flughafen soll den bisherigen innerstädtischen Flughafen Eilats ablösen, auf dem nur nationale Flüge abgefertigt werden sowie den Flughafen Eilat-Ovda, der auch Charterflüge aus Europa bedient. Das bisherige Flughafen-Areal wird als Bauland ausgewiesen.

Die Bauzeit des Projekts wird ca. drei Jahre in Anspruch nehmen. Der Flughafen soll nach Fertigstellung 1,5 Millionen Fluggäste im Jahr abfertigen, 90% davon werden weiterhin Inlandsflüge sein.


Eilat (Foto: Touristikbehörde Eilat)

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erklärte, der Flughafen sei nicht nur ein Beitrag zur Stadtentwicklung für Eilat sondern auch eine Entlastung für den Ben-Gurion-Flughafen. Als weiteres wichtiges Ziel nannte er die Reduzierung der Lärmbelastung sowie von Umweltschäden.

Das Kabinett schlug vor, den Flughafen nach dem ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon und dessen Sohn Assaf, einem 2009 verunglückten Kampfpiloten der israelischen Luftwaffe, zu benennen.

(Amt des Ministerpräsidenten, 24.07.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1856 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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