Montag, 01.08.2011
 
 
Netanyahu: Die Proteste haben unsere Prioritäten verändert
 

Foto: MFA/Reuters
In der gestrigen Kabinettssitzung hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erneut zu den andauernden Protesten im Land Stellung genommen. Der Ministerpräsident erklärte, aufgrund der vorausschauenden Wirtschaftspolitik der letzten Jahre sei es heute möglich, angemessene Reformen einzuleiten:

„Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 30 Jahren. Dies führt dazu, dass wir die notwendigen Korrekturen vornehmen können. Wir müssen unverantwortliche, hastige und populistische Schritte vermeiden, die dazu führen könnten, dass das Land in die Situation einiger europäischer Länder gerät, die auf der Schwelle zum Bankrott stehen und unter hoher Arbeitslosigkeit leiden. Ich denke nicht, dass irgendjemand in Israel so eine Situation möchte."

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Die israelische Botschaft wünscht einen gesegneten Ramadan

1 € - 4.9223 NIS (0.556%)
1 CHF - 4.3540 NIS (1.748%)
1 £ - 5.5988 NIS (0.231%)
1 $ - 3.4120 NIS (-0.525%)

(Bank of Israel, 01.08.11)


Sonnig aber schwül

Jerusalem: 21/32 °C
Tel Aviv: 25/31 °C
Haifa: 26/32°C
Be’er Sheva: 24/35 °C
Ein Gedi: 32/42 °C
Eilat: 30/42 °C



[UEBERSCHRIFT]
 
 


Die israelische Botschaft wünscht einen gesegneten Ramadan
Der Gesandte der israelischen Botschaft, Emmanuel Nahshon, hat den Muslimen in Deutschland einen gesegneten Ramadan gewünscht.

Der Gesandte erklärte: „In Israel begehen hunderttausende muslimischer Bürger diesen besonderen Monat, in dem die Beziehungen zwischen den Menschen und Gott und der Menschen untereinander im Vordergrund stehen. Der Ramadan ist eine Zeit der Offenheit, der Freundschaft und des Dialogs. Die Botschaft wünscht allen Muslimen einen friedlichen und erfolgreichen Fastenmonat.“

Auch Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in einer Videobotschaft den Muslimen in Israel und dem Rest der Welt einen gesegneten Ramadan gewünscht. In der Botschaft heißt es:



„Ich möchte zum Beginn des Ramadan die muslimischen Bürger Israels und die Muslime in aller Welt grüßen. Der Ramadan ist eines der wichtigsten Ereignisse im muslimischen Kalender. Daher wünsche ich allen frohe Feiertage.
Ich würde gerne diese Gelegenheit nutzen und meinen Nachbarn, Präsident Abbas dazu aufrufen, sich mit mir hinzusetzen und mit mir zu verhandeln. Ohne Vorbedingungen, hier und jetzt. Unsere beiden Völker warten darauf und sehnen diesen Moment herbei.“

Präsident Shimon Peres hatte bereits vor einigen Tagen in einem Interview mit arabischen Journalisten aus Ostjerusalem, Nazareth und Ramallah seine Grüße zum Ramadan übermittelt.

Das Video von Ministerpräsident Netanyahu (mit deutschen Untertiteln) finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=eli-YPp9As4
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Netanyahu: Die Proteste haben unsere Prioritäten verändert
In der gestrigen Kabinettssitzung hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu erneut zu den andauernden Protesten im Land Stellung genommen. Der Ministerpräsident erklärte, aufgrund der vorausschauenden Wirtschaftspolitik der letzten Jahre sei es heute möglich, angemessene Reformen einzuleiten:

„Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 30 Jahren. Dies führt dazu, dass wir die notwendigen Korrekturen vornehmen können. Wir müssen unverantwortliche, hastige und populistische Schritte vermeiden, die dazu führen könnten, dass das Land in die Situation einiger europäischer Länder gerät, die auf der Schwelle zum Bankrott stehen und unter hoher Arbeitslosigkeit leiden. Ich denke nicht, dass irgendjemand in Israel so eine Situation möchte.

Auf der anderen Seite sind wir alle, und zuallererst ich selbst, uns der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt und der hohen Preise bewusst. Einige der Forderungen, die erhoben werden, sind gerechtfertigt, andere nicht. Wir müssen uns mit den gerechtfertigten Forderungen und Notlagen auseinandersetzen. Einige sind das Resultat von Schieflagen in der israelischen Wirtschaft, die bereits seit langem bestehen. Wir müssen uns damit ernsthaft auseinandersetzen und werden unsere Prioritäten neu zu bewerten.

Aus diesem Grund habe ich ein Spezialteam von Ministern und Experten einberufen, die einen Plan entwickeln werden, um Israels ökonomische Last zu lindern. Ich rufe das Team dazu auf, einen runden Tisch einzurichten, um die Vertreter der verschiedenen Gruppen und Communities einzuladen. Sie werden Ideen, Vorschläge und Lösungen anhören und danach der Regierung einen Plan vorlegen, den wir implementieren werden, um die ökonomische Belastung in Israel zu lindern.“

(Außenministerium des Staates Israel, 31.07.11)

Schätzungen zufolge haben an den Demonstrationen am Samstagabend in elf Städten im ganzen Land ca. 150.000 Menschen teilgenommen. Damit handelt es sich um die größte Demonstration in der Geschichte des Staates Israel. Die größten Einzeldemonstrationen fanden in Tel Aviv, Jerusalem, Beer Sheva und Haifa statt.

Den Protesten, die sich zunächst nur gegen die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt richteten, haben sich inzwischen auch viele andere Gruppen angeschlossen, etwa die Ärzte, das Pflegepersonal in den Altenheimen und auch Stadtverwaltungen.

(Haaretz, 31.07.11)
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ZAHAL aus dem Libanon beschossen
Libanesische Soldaten haben heute das Feuer auf eine Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) eröffnet.

Die Einheit befand sich auf israelischem Gebiet bei einem Routinekontrollgang entlang der israelisch-libanesischen Grenze, als sie von der libanesischen Seite aus beschossen wurden.

Die in dem Gebiet stationierte UNIFIL berichtete, es habe keine Verletzten gegeben. In einem ersten Bericht unterstrich UNIFIL außerdem, ZAHAL habe nicht die Grenze überquert. Die Einheit sei beschossen worden, ohne dass es einen Auslöser gegeben hätte.

ZAHAL erklärte, Israel habe kein Interesse an einer Eskalation im Norden.

(Haaretz, 01.08.11)
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Zum fünften Mal: Anschlag auf Gaspipeline
Am Samstag wurde erneut die Gaspipeline von Ägypten nach Israel angegriffen. Es handelt sich bereits um den fünften Anschlag dieser Art.

Augenzeugen sprachen von Schüssen und berichteten auch, dass die Pipeline seit dem letzten Angriff Anfang Juli nicht wieder instand gesetzt worden war.

(Haaretz, 30.07.11)
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Solarenergie für Armeestützpunkte
Zehn Armeestützpunkte im Süden werden in Kürze mit Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung ausgestattet. Jährlich können so pro Stützpunkte etwa 30.000 Shekel (ca. 6.000 Euro) eingespart werden.

Wichtiger ist ZAHAL aber der Vorbildeffekt für die Bevölkerung und langfristig die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der Stromerzeugung.

Langfristig ist geplant, auch Militärbasen in anderen Landesteilen mit Solaranlagen zu versorgen. Alternativ bietet sich in anderen Regionen auch die Windkraft zur Stromerzeugung an.


Foto: ZAHAL

Da die Versorgung der Stützpunkte mit Klimaanlagen traditionell einen großen Posten in der Stromversorgung der Armee darstellt, wird auch auf diesem Gebiet vermehrt über Alternativen nachgedacht.

Dabei sind nun auch sogenannte „natürliche Klimaanlagen“ im Gespräch, die die Kälte der Erde (geothermische Energien) verwenden, um Wasser für die Belüftungsanlagen herunterzukühlen.

„Mit solchen Anlagen könnten wir bis zu 50% der Stromkosten für Klimaanlagen sparen“, erklärt der Vorsitzende des Büros für Energie-Einsparungen im Infrastruktur-Zentrum, Major Ludvik Verga.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 31.07.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1863 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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