Mittwoch, 10.08.2011
 
 
Peres: Frieden mit den Palästinensern ist möglich
 

Peres und die Kongressabgeordneten (Foto: MFA)

Bei einem Treffen mit demokratischen Abgeordneten des US-Kongress in seinem Amtssitz hat Präsident Shimon Peres erklärt, dass er nach wie vor von der Möglichkeit eines Friedens mit den Palästinensern überzeugt ist.

Der Präsident sagte, er sei mit palästinensischen Offiziellen in Kontakt. Beide Seiten seien sich einig, dass eine Rückkehr an den Verhandlungstisch noch vor September notwendig sei.

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(Bank of Israel, 10.08.11)



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ZAHAL setzt Drohnen ein, um Gasfelder vor Hisbollah zu schützen


Die israelische Luftwaffe hat begonnen, Drohnen für Aufklärungsflüge über den israelischen Gasförderplattformen im Mittelmehr einzusetzen.

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Entdeckung in Jerusalem: Römisches Schwert aus der Zeit des Jüdischen Aufstandes


Bei Ausgrabungen in Jerusalem wurde in einem Abwasserkanal ein Eisenschwert aus der Zeit der Römer entdeckt.

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Netanyahu: „Die Ergebnisse der Kommission können die israelische Gesellschaft verändern“

Manuel Trajtenberg hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu die Zusammensetzung der Kommission für Sozialreformen vorgestellt.  weiter
 
 


Peres: Frieden mit den Palästinensern ist möglich

Bei einem Treffen mit demokratischen Abgeordneten des US-Kongress in seinem Amtssitz hat Präsident Shimon Peres erklärt, dass er nach wie vor von der Möglichkeit eines Friedens mit den Palästinensern überzeugt ist.

Der Präsident sagte, er sei mit palästinensischen Offiziellen in Kontakt. Beide Seiten seien sich einig, dass eine Rückkehr an den Verhandlungstisch noch vor September notwendig sei.

Peres fügte hinzu, er glaube, dass selbst die Führung der Palästinenser sich nicht sicher sei, ob die von ihnen für September geplante Abstimmung bei den Vereinten Nationen der richtige Schritt sei.

Vor dem Treffen hatte der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Kongress, Steny Hoyer, erklärt, die USA würden ihr Veto im UN-Sicherheitsrat gegen die einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates einsetzen, wenn dies nötig sein sollte. Die beste Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt seien direkte Verhandlungen ohne Vorbedingungen, so Hoyer.

Er stünde außerdem hinter einer Resolution, die deutlich mache, dass die USA gegen eine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Vereinten Nationen seien.

(Jerusalem Post, 10.08.11)

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ZAHAL setzt Drohnen ein, um Gasfelder vor Hisbollah zu schützen

Die israelische Luftwaffe hat begonnen, unbemannte Drohnen für Aufklärungsflüge über den israelischen Gasförderplattformen im Mittelmehr einzusetzen, um Angriffen durch die Hisbollah vorzubeugen.

Hintergrund ist die Auseinandersetzung mit dem Libanon über den Verlauf der Seegrenze zwischen den beiden Ländern.

Die israelische Marine hat bereits einen Einsatzplan zum Schutz der Offshore-Gasfelder ausgearbeitet. Die Entscheidung, Drohnen einzusetzen, wurde getroffen, um die Gasfelder 24 Stunden am Tag zu überwachen, nachdem die Hisbollah Israel gedroht hatte, sie werde alle „zur Verteidigung der libanesischen Hoheitsgewässer nötigen Mittel “ einsetzen.

Israel befürchtet, dass die Hisbollah versuchen wird, die israelischen Bohrinseln mit mit Sprengstoff beladenen Schiffen oder Raketen anzugreifen.

„Die Marine ist zur Zeit mit vielen verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, vom Gaza-Streifen bis in den Norden“, erklärte Yaron Levi, der Chef des Marine-Nachrichtendienstes. „Und über all das wacht zusätzlich der Iran. Er ist das dominante Element im Zusammenhang mit der Finanzierung und dem Transfer von Gütern und Waffen in unsere Nachbarländer.“

(Jerusalem Post, 09.08.11)

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Entdeckung in Jerusalem: Römisches Schwert aus der Zeit des Jüdischen Aufstandes

Bei Ausgrabungen in Jerusalem wurde in einem Abwasserkanal ein Eisenschwert aus der Zeit der Römer entdeckt. Das Schwert steckte in einer verzierten Lederscheide. Der Kanal liegt in der Nähe der Klagemauer und diente 66 n.d.Z. als Versteck für die jüdischen Einwohner Jerusalems vor der römischen Legion.

           
(Fotos: Haaretz)

Die Leitung der Ausgrabungen vor Ort vermutet, dass der Soldat, dem das Schwert gehörte, der römischen Infanterie angehörte, die mit Beginn des Jüdischen Aufstandes in der Stadt stationiert wurde.

Bei denselben Ausgrabungen wurde auch ein Stein mit einem eingeritzten Tempelleuchter gefunden. Wegen der Nähe des Fundortes zum Standort des Tempels wird vermutet, dass ein Tempelbesucher, vom Leuchter beeindruckt, ein Bild davon den Stein geritzt ein und den Stein dann anschließend am Wegesrand fortgeworfen hat.

(Haaretz, 09.08.11)

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Netanyahu: „Die Ergebnisse der Kommission können die israelische Gesellschaft verändern“

Manuel Trajtenberg hat Ministerpräsident Binyamin Netanyahu die Zusammensetzung der Kommission für Sozialreformen vorgestellt. Die Kommission umfasst 22 Mitglieder, unter ihnen Ökonomen, Wissenschaftler und Regierungsmitarbeiter.

Der Kommission werden unter anderem der Leiter des Amtes des Ministerpräsidenten Eyal Gabai, der Vorsitzende des Nationalen Wirtschafstrates Eugene Kandal, Avi Simchon, Wirtschaftswissenschaftler an der Hebräischen Universität, und die Generalsekretärin der Nationalversicherung („Bituach Leumi“) Esther Domenicini angehören.

Trajtenberg erklärte: „Alle Mitglieder der Kommission verfügen über professionelle Expertise und gesellschaftliche Sensibilität, über Erfahrung im öffentlichen Sektor. Außerdem gehören ihr junge Menschen an, die die Bedürfnisse der heutigen Bevölkerung verstehen.“


Netanyahu und Trajtenberg (Foto: GPO)

Ministerpräsident Netanyahu lobte Trajtenberg für die schnelle Zusammenstellung der Kommission er erklärte:

„In den intensiven Gesprächen zwischen uns hast Du mich gefragt, ob ich als Ministerpräsident bereit sei, einen Wechsel in den Prioritäten einzuleiten, um die finanzielle Belastung der Bürger zu reduzieren. Ich habe dir gesagt, dass ich dazu bereit bin. Ich werde dich mit den nötigen Mitteln ausstatten, um dies zu tun. Ich bin sicher, dass du mit dieser Kommission in dieser Zusammensetzung die Anliegen der Öffentlichkeit anhören wirst, Einblicke erhalten und Ergebnisse liefern wirst, die die israelische Gesellschaft verändern können.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 09.08.11)

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Japanisch-israelischer Tanz

„Ich bin viel israelischer geworden“, erklärt die japanische Tänzerin Mami Shimazaki, deren neues Stück „Flood“ heute Abend beim „Summer Dance Festival“ im Suzanne Dellal Zentrum in Tel Aviv uraufgeführt wird. „Ich spreche mehr, bin lauter und lache mehr“, fügt sie in fließendem Hebräisch hinzu. „Aber wenn ich arbeite, ist bis jetzt immer etwas sehr ernsthaftes japanisches herausgekommen.“

Shimazaki, geboren in Tokyo 1975, lebt seit 14 Jahren in Israel. Ende der 1990er Jahre traf sie den israelischen Choreographen Ohad Naharin in den Niederlanden, kam so nach Israel und wurde Mitglied der Batsheva Tanzkompanie.

„Ich war schockiert, wie normal hier alles aussah“, erzählt sie über ihre ersten Tage in Israel. „Ich hatte mir Wüste, Kamele und Menschen mit Kafiyya auf dem Kopf vorgestellt.“


Szene aus "Flood" (Foto: Tali Mayer)

Bis 2009 hat sie bei Batsheva getanzt, heute ist sie Tanzlehrerin an einer Schule in Kfar Saba und arbeitet parallel als Choreographin ihrer eigenen Stücke.

Das Stück „Flood“ ist in Zusammenarbeit mit den beiden israelischen Tänzern Roy Efrat und Adam Calderon entstanden. Shimazaki hat sich dafür von den kühleren, „japanischen“ Aspekten ihrer Arbeit gelöst und entschieden, auf der Bühne eine wärmere Atmosphäre zu kreieren.

(Haaretz, 08.09.11)

Zum vollständigen Artikel (auf Englisch) geht es hier: www.haaretz.com/culture/arts-leisure/inundating-the-senses-1.377701

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Wir vergessen dich nicht

Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1872 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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