Donnerstag, 11.08.2011
 
 
Peres zu Trajtenberg: „Proteste sind Vorbild in Demokratie“
 

Peres und Trajtenberg (Foto: N. Moshkovitz)
Die Trajtenberg-Kommission zur Ausarbeitung von Reformen in den Sozialsystemen hat sich mit Präsident Shimon Peres getroffen.

Trajtenberg erklärte, es sei ihm sehr wichtig, Präsident Peres‘ gute Wünsche mit auf den Weg zu nehmen.

„Dies ist nicht noch irgendeine Expertenkommission. Die Arbeit, die uns auferlegt wurde, umfasst zwei wichtige Aspekte – zuerst müssen wir den Protesten zuhören, die sehr weit gefasst sind, und danach diese Stimmen in eine professionelle Sprache umsetzen, die einen Richtungswechsel in der Politik einleiten wird. Es ist eine schwierige Mission.“

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Wie sagt man „Videoclip“ auf Hebräisch?

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(Bank of Israel, 11.08.11)


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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Wie sagt man „Videoclip“ auf Hebräisch?
Die Akademie für hebräische Sprache erarbeitet einen Wortschatz für die Mediensprache. 300 Begriffe hat sie bereits aufgelistet, darunter solche, die bereits gebräuchlich sind und andere, die von der Akademie kreiert wurden.

Jetzt hat die Akademie Film- und Medienschaffende aufgefordert, Begriffe aus ihrem Bereich beizutragen, die in der Liste noch fehlen und auf eine hebräische Entsprechung warten. Außerdem wird ein Feedback zu der Frage erbeten, ob die gefundenen Begriffe passend sind und man sich vorstellen kann, dass sie eines Tages in die gesprochene Sprache eingehen werden.


Die Akademie für hebräische Sprache (Foto: AHL)

Gefunden sind etwa bereits Begriffe für „Remake“, „Videoclip“ und „Talkshow“, „Frame“, „Gag“ und „Zoom“.

Die offizielle Einführung der neuen hebräischen Wörter ist allerdings ein komplizierter Prozess: Nachdem die Kommission die Reaktionen auf ihre neuen Wortschöpfungen gesammelt hat, wird sie alle neuen Wörter noch einmal diskutieren. Dann wird die Liste zur endgültigen Absegnung der Zentralkommission für neue Wörter der Akademie vorgelegt.

Ob „tachdish“, „klit video“, „tochnit siach“ und „zachkik“ allerdings wirklich einmal in den Sprachgebrauch eingehen werden, wird erst die Realität erweisen.

(Haaretz, 11.08.11)
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Peres zu Trajtenberg: „Proteste sind Vorbild in Demokratie“
Die Trajtenberg-Kommission zur Ausarbeitung von Reformen in den Sozialsystemen hat sich mit Präsident Shimon Peres getroffen.

Trajtenberg erklärte, es sei ihm sehr wichtig, Präsident Peres‘ gute Wünsche mit auf den Weg zu nehmen.

„Dies ist nicht noch irgendeine Expertenkommission. Die Arbeit, die uns auferlegt wurde umfasst zwei wichtige Aspekte – zuerst müssen wir den Protesten zuhören, die sehr weit gefasst sind und danach diese Stimmen in eine professionelle Sprache umsetzen, die einen Richtungswechsel in der Politik einleiten wird. Es ist eine schwierige Mission. Ich kann mich nicht erinnern, wann jemals in der Vergangenheit irgendeiner Kommission eine solch komplexe Aufgabe auferlegt worden ist. Aus diesem Grund sind uns Ihr Segen und Ihr Verständnis äußerst wichtig.“

Trajtenberg fuhr fort: „Wir stehen vor einem äußerst knappen Zeitplan, da wir unsere Antworten nicht überhastet oder verantwortungslos aber dennoch schnell geben müssen, denn die Öffentlichkeit erwartet – zu recht – einen Richtungswechsel und Taten, nicht nur Worte“.

Auch Peres stimmte zu, dass es sich „nicht um eine gewöhnliche Kommission“ handele. „Es geht hier nicht darum, schnell etwas zu reparieren. Es geht um einen wirklichen Wechsel in der israelischen Gesellschaft, der Wirtschaft und der Teilhabe des Volkes. Ihre Verantwortung kennt keine Grenzen.“

Der Präsident erklärte: „Die Proteste werden auf vorbildlich demokratische Art und Weise geführt, ohne jede Gewalt, ohne verbale Entgleisungen. Sie werden von niemandem organisiert. Sie sind wirklich offen, die Protestierenden wollen, dass man ihnen zuhört und sind bereit, ihrem Nächsten zuzuhören. Aus diesem Grund ist Ihre erste Aufgabe, für Gespräche offen zu sein und viel Geduld mitzubringen.“

(Ynet, 11.08.11)
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ZAHAL verhindert Drogenschmuggel
Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben am Dienstag einen Versuch verhindert, Drogen über die syrisch-israelische Grenze nach Israel zu schmuggeln. Der Einheit waren zwei verdächtige Gestalten aufgefallen, die versuchten, ein Paket über die Grenze zu werfen.

ZAHAL nahm die beiden fest und entdeckte in dem Paket 10 kg eines verdächtigen Pulvers.


Die Grenze im Norden (Foto: ZAHAL)

Die Armee unternimmt in dem Gebiet regelmäßige Kontrollen, vor allem, um unerlaubtes Eindringen auf israelisches Gebiet zu verhindern. In der für den Golan zuständigen Brigade weist man darauf hin, dass im letzten Jahr ein Anstieg des Drogenschmuggels an der syrischen Grenze verzeichnet worden sei. Im letzten Jahr wurden 50% mehr Drogenschmuggler gefasst als im letzten Jahr.

Die syrische Grenze ist der Hauptumschlagplatz für den Drogenschmuggel im Norden. Aus diesem Grund arbeitet ZAHAL bei ihren Einsätzen intensiv mit der israelischen Polizei zusammen.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 10.08.11)
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Israelische Firma bringt Straßenbeleuchtung in Entwicklungsländer
Die israelische Firma Globe Light and Water Systems (GLW) hat ein eigenständiges Beleuchtungssystem entwickelt, das komplett solarbetrieben ist und jetzt in verschiedenen Entwicklungsländern installiert werden soll.

Die Beleuchtungseinheiten, die „Orion“ genannt werden, benötigen keinen externen Anschluss an das Stromnetz, sondern lediglich Sonnenlicht, Batterien und LED Lampen, um zu leuchten.

Der Vorsitzende von GLW, Zeev Jakoby, erklärte, dass, anders als bei üblichen Straßenlampen, die immer mit gleicher Helligkeit leuchten, bei den „Orion“-Lampen ein Dimmer eingebaut sei, durch den weiter Energie gespart werden kann. Sobald die Sonnenstrahlen auf die Photovoltaikmodule treffen, wird das interne Batteriesystem aufgeladen, das genug Energie produziert, um die Lampen automatisch nach Sonnenuntergang anzuschalten. In den Abendstunden läuft das System mit hundertprozentiger Leuchtkraft, nachts wird es auf 60% reduziert und beim Morgengrauen wieder erhöht. In Gegenden, in denen es nur wenig Sonnenlicht gibt, absorbieren „Photovoltaik-Schirme“ die Sonnenenergie aus verschiedenen Winkeln und Richtungen.


Eine Straße in Addis Abeba (Foto: GLW)

In vielen Ländern ist die Straßenbeleuchtung ein großes Problem: Entweder existiert sie gar nicht, was nachts sehr gefährlich ist, oder sie ist sehr instabil, da die Stromversorgung in vielen Entwicklungsländern mangelhaft ist. Auf Sansibar gab es beispielsweise im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr lang keinen Strom, in Zambia und Angola kam es 2007 zwei bis drei Mal pro Woche zum Stromausfall. Die Beleuchtung durch Solarenergie ist hingegen verlässlich.

Vor zwei Jahren hat GLW angefangen, ihre Beleuchtungstechnologie zu entwickeln, jetzt bauen die Firma Systeme für Nigeria, Äthiopien und Kolumbien. Ein weiterer Vorteil der Technologie ist die sehr einfache Instandhaltung. Jakoby zufolge hält eine Batterie fünf Jahre, die Lampe muss alle zwölf Jahre ausgetauscht werden, was mit einem einfachen Handgriff erledigt sei, so Jakoby.

„Wir glauben, dass wir einen Teil zu einer besseren Welt beitragen, indem wir Länder mit einer Technologie versorgen, die es ihnen erlaubt, Zugang zu etwas so grundlegendem wie Licht zu gewähren“, sagte Jakoby.

(Jerusalem Post, 11.08.11)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1873 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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