Freitag, 09.11.2007
 
 
Israel und PA: Die Road Map bleibt gültig
 


Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben sich gestern darauf geeinigt, dass die Umsetzung der ersten Phase der Road Map die Bedingung für jedes zukünftige Abkommen bleibt. Diese Übereinkunft, die den relativen Stillstand der Verhandlungen zwischen beiden Seiten während der vergangenen zwei Wochen beendet, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erklärung für das herannahende Treffen in Annapolis. Darin sollen die Modalitäten für die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen festgelegt werden.

Die Palästinenser werden im Rahmen der ersten Phase der Road Map zu einer Reihe von sicherheitspolitischen Schritten verpflichtet, wobei durchgreifende Anti-Terror-Maßnahmen im Mittelpunkt stehen. Israel ist für seinen Teil dazu angehalten, den Ausbau von Siedlungen zu stoppen und illegale Außenposten zu räumen.

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Botschaftsstipendien für Israel 2008/2009

Das israelische Außenministerium bietet für Graduierte verschiedener Fachrichtungen Stipendien für Forschungs- und Studienaufenthalte an israelischen Universitäten an.


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1 € - 5.7774 NIS (+0.433%)
1 CHF- 3.4970 NIS (+0.915%)
1 £ - 8.2842 NIS (+0.187%)
1 $ - 3.9270 NIS (0.000%)

(Bank of Israel, 09.11.07)



Örtlich Schauer.

Jerusalem: 13-19°C
Tel Aviv: 18-24°C
Haifa: 16-24°C
Be’er Sheva: 15-24°C
Ein Gedi: 20-30°C
Eilat: 17-28°C




Hisbollah raunt von Krieg


Die groß angelegte Wehrübung der Hisbollah am letzten Wochenende hat der Kriegsvorbereitung gedient.

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UNO prüft Mörsergranatenvorfall an Schule in Gaza


UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine volle Untersuchung des Mörsergranatenvorfalls in Gaza angekündigt.

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Israel und PA: Die Road Map bleibt gültig

Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben sich gestern darauf geeinigt, dass die Umsetzung der ersten Phase der Road Map die Bedingung für jedes zukünftige Abkommen bleibt. Diese Übereinkunft, die den relativen Stillstand der Verhandlungen zwischen beiden Seiten während der vergangenen zwei Wochen beendet, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erklärung für das herannahende Treffen in Annapolis. Darin sollen die Modalitäten für die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen festgelegt werden.

Die Palästinenser werden im Rahmen der ersten Phase der Road Map zu einer Reihe von sicherheitspolitischen Schritten verpflichtet, wobei durchgreifende Anti-Terror-Maßnahmen im Mittelpunkt stehen. Israel ist für seinen Teil dazu angehalten, den Ausbau von Siedlungen zu stoppen und illegale Außenposten zu räumen.

Für die zweite Phase der Road Map ist die Installierung eines palästinensischen Staates in vorläufigen Grenzen vorgesehen, in der dritten Phase soll dann der palästinensische Staat als Teil eines Endstatusabkommens gegründet werden.

(Haaretz, 09.11.07)

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Hisbollah raunt von Krieg

Die groß angelegte Wehrübung der Hisbollah am letzten Wochenende hat der Kriegsvorbereitung gedient. Dies teilte der zweite Kopf der Terrororganisation, Naim Kassam, nun der arabisch-israelischen Zeitung Sawt el-Balad mit. Das „enorme und wichtige“ Manöver sei durchgeführt worden, um die Bereitschaft der shiitischen Miliz bei einem überraschenden Angriff sicherzustellen.

Kassam betonte dabei, dass seine Organisation über Waffen verfüge, die alle Teile von Israel treffen könnten: „Unsere Übung war uneingeschränkt und dazu gedacht, das  gesamte Territorium des israelischen Gebildes abzudecken, und nicht nur lediglich dazu, unsere Gefolgsleute zu stärken.“

Die Nr. 2 der Hisbollah fügte hinzu: „Das Training war Teil unserer Verpflichtung, unsere Präsenz und Bereitschaft vorzuführen und [zu zeigen], dass wir so handeln, wie wir es für notwendig halten.“

(Yedioth Ahronot, 08.11.07)

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UNO prüft Mörsergranatenvorfall an Schule in Gaza

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine volle Untersuchung des Mörsergranatenvorfalls in Gaza angekündigt. Gleichzeitig verurteilte er die durch diesen eklatant gewordene Gefährdung von Zivilisten für kriegerische Zwecke.

Vergangene Woche hatten palästinensische Terroristen von einem Schulgelände in Beit Chaoun im nördlichen Gaza-Streifen aus Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Israel hatte wegen dieses Verstoßes gegen das internationale Recht Beschwerde bei der Uno eingelegt.

Inzwischen hat sich herausgestellt, das die betreffende Schule von der UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA geführt wird. Zurzeit ihrer terroristischen Zweckentfremdung befand sich allerdings außer den Granatenwerfern niemand auf dem Gelände.

Währenddessen dauert der Raketenbeschuss auf den Süden Israels weiter an. Gestern Abend haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen drei Kassam-Raketen in Richtung der Kleinstadt Sderot und ihrer Umgebung abgefeuert.  Dabei schlug eine Rakete in einem Haus ein und verursachte erheblichen Sachschaden. Zudem mussten sich zwei Menschen wegen Schocks behandeln lassen. Die anderen drei Raketen landeten auf offenem Gelände im westlichen Negev.

Heute Morgen landete im Kreis Eshkol eine Kassam-Rakete, die aus dem südlichen Gaza-Streifen abgeschossen wurde. Dabei entstand kein Sach- oder Personenschaden.

(Yedioth Ahronot, 08./09.11.07)

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Fanny Ardant und Gérard Depardieu drehen in Israel

Die französischen Filmstars Fanny Ardant und Gérard Depardieu sind in Israel eingetroffen und haben mit den Dreharbeiten für den Film ‚Hello Goodbye’ begonnen. Die renommierten Schauspieler mimen ein jüdisch-französisches Paar, das nach Israel einwandert.

Die ersten Szenen des Films wurden in der Wüste nahe Jericho und am Jerusalemer Ölberg gedreht. Weitere Szenen werden in Tel Aviv aufgenommen. Insgesamt sind die Filmaufnahmen auf vier Wochen angelegt. Fanny Ardant wird während dessen die gesamte Zeit in Israel verbringen, während Depardieu aufgrund anderer Verpflichtungen hin- und her reisen wird. Die Stimmung am Set war bisher fröhlich und entspannt.

(Yedioth Ahronot, 08.11.07)

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Events
Botschaftsstipendien für Israel 2008/2009

Das israelische Außenministerium bietet für Graduierte verschiedener Fachrichtungen Stipendien für Forschungs- und Studienaufenthalte an israelischen Universitäten an. Forschungsvorhaben in den Bereichen Geschichte des jüdischen Volkes sowie des Staates Israel, Judentum, Internationale Beziehungen/Politikwissenschaft, hebräische Literatur und Sprache werden bevorzugt berücksichtigt.

Das Stipendienprogramm richtet sich in erster Linie an Post Graduates und Post Docs. Die Sprachkursstipendien sind ausdrücklich auch zur Förderung von Studierenden im Hauptstudium gedacht.

Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2007.

Nähere Informationen und Antragsformulare sind erhältlich bei der
Botschaft des Staates Israel, Kulturabteilung
Auguste-Viktoria-Straße 74-76, 14193 Berlin, Tel.: 030-89045-412
E-mail: cult-assis@berlin.mfa.gov.il
www.israel.de

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